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Patienten sind ungeduldig – sie warten nicht gern auf ihren Arzt. Und sie sind zunehmend bereit, für medizinische Hilfe selbst zu zahlen. Ärzte haben diesen Trend erkannt und kommen ins Büro oder nach Hause. Teil 1 unserer Serie: Die Zukunft des niedergelassenen Arztes.
Krebsforscher vermelden einen bedeutenden Fortschritt bei der Behandlung einer Variante des Glioblastoms. Betroffene überlebten mit der neuen Kombinationstherapie im Schnitt um die Hälfte länger als Patienten, die eine Standardtherapie erhielten.
Sollten unheilbar kranke Patienten Medikamente zur Selbsttötung erhalten? Die FDP fordert in dieser Frage rechtliche Klarheit. Der Antrag wird scharf kritisiert: Die BÄK ist gegen die Verabreichung todbringender Arzneien. Morgen wird in einer Anhörung im Gesundheitsausschuss diskutiert.
Husten, Schluckbeschwerden oder geschwollene Lymphknoten sind oft Anzeichen banaler Leiden. In seltenen Fällen stecken jedoch Krebserkrankungen hinter den Symptomen. Wie sollten Ärzte vorgehen, um nichts zu übersehen?
Resistente Tuberkulose-Erreger stellen Ärzte vor Herausforderungen. Ihnen bleiben nur noch wenige Reservesubstanzen. Jetzt zeigen Forscher, dass Vitamin D speziell multiresistente Formen der Erkrankung beeinflusst. Profitieren Patienten wirklich davon?
Die Coca-Cola Company ist schuld am Adipositas-Problem in China, sagt eine Anthropologin. Der Softdrink-Gigant habe die chinesische Gesundheitspolitik massiv beeinflusst. Auch in Deutschland gibt es Verdachtsmomente, dass Lobbyisten sich zu sehr einmischen.
Die Implant-Files haben das Vertrauen in Ärzte und Endoprothesen deutlich geschmälert. Kliniken wollen den angekratzten Ruf mit Fast-Track-Strategien verbessern: Patienten sollen am Tag ihrer Hüft-OP schon wieder auf eigenen Füßen stehen. Kann das funktionieren?
Es ist leicht, sich zu beschweren. Immer wieder begegnen uns dieselben alltäglichen Probleme. Aber meckern kann jeder. Wie wär’s stattdessen also mit konkreten Vorschlägen? Was ich mir von Patienten wünsche: Meine persönliche Top Ten.
Es war ein dringender Anruf am Morgen bei uns in der Praxis. Neben den vielen Grippen, Durchfällen und Scharlachen tatsächlich mal etwas anderes. Der Junge, vierzehn Jahre alt, wird vorgestellt mit „Tumor am Bauch“. Ich lese das im Terminkalender und bekomme einen Kloß im Hals.
Seit Dieter Köhlers „Schadstoff-Lüge“ gewinnt jede neue Publikation zum Thema Abgase besonders viel Aufmerksamkeit. US-Forscher zeigen jetzt, dass steigende Ozon- und Feinstaubwerte mit mehr Akutbehandlungen in der Notaufnahme assoziiert sind.
Die Herstellung von künstlichem Blut ist kaum möglich. Bisher. Nun ist Forschern der Medizinischen Hochschule Hannover ein Durchbruch gelungen. Sie stellen unterschiedliche, reife Blutzellen her. Und je nach Bedarf lassen sich die Blutzellen ernten.
Lang- und Mittagsschläfer haben möglicherweise ein erhöhtes Risiko für einen vorzeitigen Tod, Herzinfarkt und Schlaganfall. So das Ergebnis einer epidemiologischen Studie. Ist da was dran? Oder wurden Ursache und Wirkung vertauscht?
In der Darmkrebsprävention spielt das angeborene Immunsystem eine wichtige Rolle. So konnten Forscher zeigen, dass die Zellen des Immunsystems wie eine Art Sensor erbgutschädigende Umweltfaktoren erkennen können.
Ciprofloxacin und andere Fluorchinolone stehen in der Kritik. Sie sollen Sehnen-, Gefäß- und Augenschäden hervorrufen. Viele Ärzte halten dennoch an alten Gewohnheiten fest: Trotz behördlicher Warnhinweise verschreiben sie die Antibiotika selbst bei banalen Infektionen.
Wer sich als Forschender auf ein Stipendium bewirbt, muss sich oft einem langwierigen Peer-Review-Verfahren stellen. Kritiker sagen: Die Methode ist nicht besser als eine zufällige Auswahl. Sollten Stipendien per Losverfahren vergeben werden?
Forscher beißen sich an Alzheimer-Therapien buchstäblich die Zähne aus. Eine heiße Spur kommt aus der Zahnmedizin. Parodontitis ist neben anderen Faktoren ein möglicher Auslöser. Hemmstoffe sollen bakterielle Proteine schachmatt setzen.
Wie riskant ist die MRT-Untersuchung für Menschen mit Tätowierungen? Schließlich enthalten einige Tattoo-Farben magnetische Pigmente, die vom Magnetfeld im MRT angezogen werden können. Jetzt gibt es erstmals eine Studie zum Thema.
Der Einsatz von LSD in der Psychotherapie kommt, glauben manche. Immer mehr Forscher sehen in der Droge Potenzial für die Behandlung von Ängsten oder Depressionen. Ist eine Zulassung von LSD als Arzneimittel denkbar?
Für alle Neueinsteiger und jene, die ihr Gedächtnis auffrischen wollen: In unserem HowTo-Video zeigen wir dir, wie man eine Schilddrüsensonographie durchführt. Dabei siehst du, wie man das Schilddrüsenvolumen misst und wie echonormales Gewebe aussieht.
Ein US-Versicherer bringt zusammen mit Apple eine neue Gesundheits-App heraus. Sie sammelt nicht nur Daten zu Kalorienverbrauch und zurückgelegten Schritten. Für personalisierte Gesundheitsempfehlungen blickt sie sogar in die Krankenakte des Nutzers.
Eine Wohnung wird verkauft, in der sich ein häusliches Arbeitszimmer befindet. Auf den Verkaufsgewinn fordert das Finanzamt dann anteilig für das Heimbüro eine Steuerzahlung. Aber ist das so korrekt?
Ambulante Palliativversorgung stellt niedergelassene Ärztinnen und Ärzte immer wieder vor Herausforderungen. Um Patienten optimal zu begleiten, müssen sie die Strukturen kennen und sich mit rechtlichen Fragen auseinandersetzen. Unsere Fortbildung unterstützt sie dabei.
Seit dem Jahr 2010 erhebt das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (Zi) im Rahmen des Zi-Praxis-Panels (ZiPP) jährlich Daten zur Wirtschaftssituation in den Praxen von Vertragsärzten und Vertragspsychotherapeuten. Nun wurden die ersten Ergebnisse für den Zeitraum 2015 - 2018 veröffentlicht.
Immer mehr Menschen arbeiten coronabedingt im Homeoffice. Ob Unfälle beim Arbeiten zu Hause auch Arbeitsunfälle sind und damit vom Arzt über die Berufsgenossenschaft abgerechnet werden müssen, ist rechtlich allerdings äußerst kompliziert und nicht leicht zu beurteilen. Was tun?
Der Hausärzteverband Nordrhein e.V. fordert ein einheitliches, für die Bevölkerung und die Gesundheitsversorgung sinnvolles und praxisnahes Vorgehen. Und insbesondere eines, das die Hausarztpraxen nicht noch mehr belastet.
Das Ausgabenvolumen für Arzneimittel wird im kommenden Jahr um 4,6 Prozent erhöht. Darauf haben sich die KBV und der GKV-Spitzenverband geeinigt. Für den Heilmittelbereich wurde ein Plus von 3,2 Prozent erreicht.
Praxisinhaber sollten bei befristeten Arbeitsverträgen immer auf ein konkretes Enddatum achten. Wird ein Vertrag „bis zum Bestehen der Facharztprüfung“ geschlossen, ist die Befristung nämlich unwirksam.
Alle warten auf eine Impfung gegen Covid-19. Doch gerade in Pandemiezeiten ist es wichtig, auch mit Blick auf andere Impfungen auf dem aktuellen Stand zu bleiben.
Der unter anderem für das Dienstvertragsrecht zuständige III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, dass eine Klausel in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen einer Kurklinik, die einen Schadensersatzanspruch für den Fall vorsieht, dass die Patientin einer Mutter-Kind-Kur diese vorzeitig abbricht, unwirksam ist.
Hüttenzauber mit viel Luxus und Komfort — das bietet das INNs HOLZ Natur- & Vitalhotel**** und Chaletdorf Böhmerwald. Wir verlosen einen Aufenthalt in dem Resort.
Wenn chronisch kranke Heranwachsende erwachsen werden, ist oft ein Arztwechsel von der Kinder- und Jugendmedizin in die Erwachsenenmedizin erforderlich.
Das elegante Seebad Deauville in der Normandie ist bekannt für seine großen Hotels und Luxusgeschäfte, Pferderennbahn und Casino.
Auch für Hausärzte ist es nicht immer gleich offensichtlich, ob ein Patient von Frailty betroffen ist. Wie kann man diese Patienten frühzeitig erkennen?
Alle reden nur noch von Corona. Völlig aus dem Blick geraten ist dabei ein Thema, das bis zum Frühjahr die Gazetten beherrscht hat: der Klimawandel.
Müssen Konsilscheine verpflichtend ausgefüllt werden, auch wenn dem Hausarzt wichtige Informationen fehlen? Wie sind die Regeln?
Die Polypharmazie, also die tägliche Einnahme von mindestens fünf Fertigarzneimitteln, ist weit verbreitet, ebenso die "Hyper-Polypharmazie" (mindestens zehn Präparate pro Tag).
Es gibt eine Heilpflanze, deren signifikante antivirale Wirkung für die weitere wissenschaftliche Erforschung der Therapie von COVID-19 interessant sein dürfte – das Süßholz.
Nahezu jeder zweite männliche Diabetespatient leidet unter einer erektilen Dysfunktion. Mit frühzeitiger Kontrolle des Blutzuckers und des Blutdrucks ist eine Remission möglich.
Ist es denkbar, durch Verzehr von Spinat die Muskeln sprießen zu lassen, wie Seemann Popeye es vormacht? Wenn ja, dann liegt es jedenfalls nicht am Eisengehalt.
Notfälle sind in der Hausarztpraxis zwar selten, aber immer eine Herausforderung. In erster Linie kommt es darauf an, schnell zu handeln, aber Hyperaktionismus zu vermeiden.
Die DEGAM sieht Im Klimawandel eine Gefahr für die Gesundheit. In einem Positionspapier gibt die Fachgesellschaft nun Handlungsempfehlungen für Hausärzte.
Wer das Meer liebt, gerne schnorchelt oder taucht, ist auf den Malediven bestens aufgehoben. Doch man kann auch einfach nur an den Traumstränden "abhängen".
Beim 41. Deutschen Hausärztetag wurden nicht nur die Auswirkungen der Pandemie auf die Praxen diskutiert, sondern auch das leidige Thema Digitalisierung.
Anerkennung zeigt Wertschätzung einer besonderen Leistung und fördert die Motivation. Dies gilt auch für Ihr Praxispersonal.
Ein Ende der COVID-19-Pandemie ist nicht in Sicht. Welche Sonderregelungen in der Hausarztpraxis wurden verlängert und behalten noch längerfristig Gültigkeit?
Bei manchen Patienten reicht eine Statin-Therapie jedoch nicht aus, um zu hohe LDL-C-Werte ausreichend zu senken. Welche Optionen gibt es?
Das Hinzufügen von Semaglutid zur Standardbehandlung war in den kardiovaskulären Sicherheitsstudien mit einem Zugewinn an KHK-freien Lebensjahren assoziiert.
Das oberste Therapieziel bei akuten Atemwegsinfekten ist eine schnelle Linderung der Symptome und die Vermeidung der Infektausweitung. Was hilft?
Für die Klassifizierung des akuten Hustens gilt laut aktuellen Leitlinien eine Hustendauer von <2 Wochen. Wie ist der akute Husten zu behandeln?
Eine erste fixe Dreifachkombination für schwer erkrankte Asthma-Patienten wurde vorgestellt, die bei Bedarf mit digitaler Unterstützung verordnet werden kann.
Unter den Hepatitiden gefürchtet ist die HBV-/HDV-Koinfektion, die eine chronische Hepatitis B noch vorantreiben und bis zur Leberzirrhose führen kann.
Die Versorgung chronischer Wunden spielt in der hausärztlichen Praxis eine immer größere Rolle. Eine gute Zusammenarbeit zwischen Hausarzt und Wundmanager kann daher sehr hilfreich sein.
Ob Mähroboter oder PC - die digitalen Helfer wollen gut behandelt werden, sonst treten sie eiskalt in den Streik oder noch schlimmer - hängen sich auf..
Enthält alkoholfreies Bier noch Alkohol? Was halten Sie von der Erlaubnis, Kinder alkoholfreies Bier trinken zu lassen?
Die Zöliakie ist eine autoimmunologisch bedingte Enteropathie, bei der.extraintestinale Manifestatione fast alle Organe betreffen können, auch die Haut.
Wer ausgiebig kuren und eine alte Bäderkultur kennenlernen möchte, ist in Niederschlesien richtig. Hunderte Quellen sprudeln hier für die Gesundheit.
in Hessen gibt es jetzt ein neues Versorgungsmodell, das auch den digitalen Hausbesuch ermöglicht – zumindest im Rahmen der Hausarztzentrierten Versorgung.
Die Digitalisierung wird immer bedeutender. Betroffene und Behandler wurden gefragt, wie groß sie hierin das Potenzial zur Optimierung der Diabetestherapie sehen.
Kann der Genuss/Konsum von alkoholfreiem Bier einen Gichtanfall auslösen bzw. den Harnsäurewert erhöhen?
Seit September ist ein neues Insulin auf dem deutschen Markt, eine Weiterentwicklung des Insulinanalogons Insulin lispro. Welche Vorteile hat die neue Formulierung?
Eine auf künstlicher Intelligenz basierende Echtzeitvorhersage für akutes Nierenversagen übertrifft die Vorhersageleistung des Menschen. Das haben Mediziner*innen am Deutschen Herzzentrum Berlin jetzt nachgewiesen.
Manche Tumorzellen schwächen mit Milchsäure den Stoffwechsel von Immunzellen / Therapeutische Neutralisierung ermöglicht effektive Krebsbekämpfung
Welche Rolle die Immunantwort für das Entstehen eines Glaukoms spielt, haben Forscherinnen und Forscher der Ruhr-Universität Bochum (RUB) an Mäusen untersucht. Sie zeigten, dass Entzündungsprozesse an der Entstehung der Krankheit beteiligt sind und das dem extrazellulären Matrixmolekül Tenascin-C als Modulator der Immunantwort eine Schlüsselrolle zukommt. Das Glaukom, auch Grüner Star genannt, ist weltweit eine der häufigsten Erblindungsursachen. Als Hauptrisikofaktor wird üblicherweise ein erhöhter Augeninnendruck vermutet; bei rund 40 Prozent der Patienten tritt dieser aber gar nicht auf.
Eine diabetische Ketoazidose (DKA) kann Folgen für das kindliche Gehirn haben, wie eine amerikanische Forschergruppe im Fachmagazin „Diabetes Care“ zeigt. Anlässlich der bevorstehenden gemeinsamen Online-Jahrestagung „JA-PED“ der Arbeitsgemeinschaft Pädiatrische Diabetologie (AGPD) und der Deutschen Gesellschaft für Kinderdiabetologie und Endokrinologie (DGKED) am 5. November 2020 weist die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) auf die Notwendigkeit hin, Kinder mit Typ-1-Diabetes frühzeitig zu diagnostizieren und ihre Stoffwechsellage engmaschig zu kontrollieren, um mögliche Folgeschäden durch schwere Ketoazidosen zu vermeiden.
Fünf Auszeichnungen in der neuen Focus-Klinikliste
Eine Innovation aus der Meeresforschung, die ursprünglich zur Untersuchung von Korallen diente, macht Furore. Diese, am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel zur nicht-invasiven Früherkennung der Volkskrankheit Osteoporose weiterentwickelte Methode, ist heute mit dem 1. Preis in der Kategorie „Impact delivered“ der diesjährigen EARTO-Innovationspreise ausgezeichnet worden. Die Preisverleihung der von der Europäischen Vereinigung der Forschungs- und Technologieorganisationen vergebenen Auszeichnung fand heute (virtuell) in Brüssel statt. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist Mitglied von EARTO und hat das am GEOMAR entwickelte Verfahren maßgeblich gefördert.
Ein aufwändiges Bewertungsverfahren der AOK Nordost bescheinigt der DHZB-Kardiologie bei Herzkatheter-Eingriffen anhand langfristig erhobener Patientendaten erneut beste Behandlungsqualität.
Freiburger Forschende entwickeln Richtlinie zur einheitlichen Analyse von Elektroden
Der Einsatz von Radioiod in der Diagnostik und Therapie von gut- und bösartigen Schilddrüsenerkrankungen mithilfe des Iodtransporters „NIS“, der die Aufnahme von Iod aus dem Blut in die Schilddrüse vermittelt, hat sich langjährig etabliert. Nun gestattet die Charakterisierung des NIS-Gens die Entwicklung eines neuen Gentherapieansatzes, wobei NIS mittels Stammzellen in die Krebszellen transportiert und der Einsatz von Radioiod zur Bildgebung und Behandlung von Tumoren auch außerhalb der Schilddrüse möglich wird. Gefördert durch die Wilhelm Sander-Stiftung, haben Münchner Forscher jetzt die Wirksamkeit dieses Gentherapieansatzes in Kombination mit einer Hitzebehandlung des Tumors untersucht.
Mannheim, Oktober 2020 – Alle zwei Jahre wird von der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG e.V.) der Wolffram-Preis für Kopfschmerzforschung verliehen. Die drei Preisträger konnten ihre Arbeiten in internationalen Fachzeitschriften veröffentlichen und lieferten so interessante Beiträge auf dem Gebiet der Kopfschmerzforschung.
Eine aktuelle Publikation [1] im hochrenommierten „The New England Journal of Medicine“ zeigte, dass der selektive Mineralokortikoidrezeptor-Antagonist Finerenon, wenn er bei Patienten mit Diabetes mellitus eingesetzt wird, vor Herzkreislauferkrankungen schützt und gleichzeitig die Abnahme der Nierenfunktion verlangsamt. Insofern könnte für Patientinnen und Patienten mit diabetischer Nierenerkrankung, die leider ein hohes kardiovaskuläres Risiko haben, eine neue Therapieoption zur Verfügung stehen. Noch ist das Medikament aber nicht in Deutschland zugelassen.
Der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Prof. Uwe Janssens, hat sich mit einem eigenen YouTube-Video an die Bevölkerung gerichtet. Janssens spricht stellvertretend für mehr als 3.000 Intensivmediziner und Pflegekräfte, die derzeit auf deutschen Intensivstationen arbeiten. Er wolle keine Angst machen und noch seien genug Intensivbetten frei, betont Janssens. Aber mit großer Sorge beobachteten alle den überproportionalen Anstieg der Corona-Infektionen in Deutschland und ganz Europa – und die sich füllenden Betten.
Deutsch-Amerikanisches Forschungsteam hat Rolle des Komplementsystems bei Alterungsprozess des Gehirns nachgewiesen
Rückkehr zu einer neu geordneten Normalität durch Luftreinigungsgeräte • Bei nachweislich wirksamen Entkeimungsgeräten muss in der Gastronomie die Genehmigung zum Betrieb mit modifizierten Abstandsregelungen und längeren Öffnungszeiten erteilt und in den Schulen der Regelbetrieb unverzüglich wieder aufgenommen werden. • So entsteht Nachfrage, die zu höherer Stückzahl und deutlich geringeren Kosten je Gerät führt. • Alternativ könnte die Finanzierung in Gastronomie über eine vorübergehende Senkung der Mehrwertsteuer und für Schulen über eine einmalige Sonderzahlung von Kindergeld unterstützt werden.
Die Wichtigkeit von Schlafmedizin Ab morgen treffen sich die deutschen Schlafforscher drei Tage im Netz zum Austausch über die neuesten Entwicklungen in ihrem Fachgebiet. Übergeordnetes Thema ist Schlaf und Arbeit. In über 30 Symposien tauschen sich die Experten zu aktuellen Erkenntnissen aus dem breitgefächerten Gebiet der Schlafforschung und Schlafmedizin aus. Die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) lädt Medienvertreter sehr herzlich zu einer Online-Pressekonferenz am Donnerstag, 29. Oktober 2020 von 10.15-11.15 Uhr via Zoom ein.
World Health Summit 2020 endet mit klaren Handlungsaufforderungen
Übermorgen ist Weltschlaganfalltag – und auch auf dem 93. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, der nächste Woche als Online-Kongress durchgeführt wird, ist die Schlaganfalltherapie eines der Kernthemen. Zwar konnte die Schlaganfallsterblichkeit in Deutschland in den vergangenen 15 Jahren halbiert werden, doch man sei noch nicht am Ziel: DGN-Kongresspräsident Prof. Dr. Matthias Endres, Charité – Universitätsmedizin Berlin, diskutiert Strategien, um die Schlaganfallmortalität weiter zu senken. Möglich sei das, indem mehr Patienten schneller einer Therapie zugeführt werden, nach Möglichkeit sogar innerhalb der sogenannten ‚goldenen Stunde‘.
Seit einigen Wochen ist ein dramatischer Anstieg der Coronavirus-Infektionen in Europa zu verzeichnen, der inzwischen auch Deutschland erreicht hat. Dieser ist wegen der hohen Fallzahlen an vielen Orten nicht mehr kontrollierbar und kann eine beträchtliche Zahl von Behandlungsbedürftigen in den Krankenhäusern und einen deutlichen Anstieg der Sterbezahlen in Deutschland zur Folge haben. Um dies noch zu verhindern, fordern die Präsidentin der Deutschen Forschungsgemeinschaft und die Präsidenten von Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Leibniz-Gemeinschaft, Max-Planck-Gesellschaft und Leopoldina in einer gemeinsamen Erklärung klare Entscheidungen, die schnell umgesetzt werden.
Heidelberger DZIF-Wissenschaftlerin findet heraus, wie der Malariaparasit lange Trockenzeiten ohne seine Überträgermücken überlebt / Publikation in „Nature medicine“. Gemeinsame Pressemitteilung des DZIF und des Uniklinikums Heidelberg
Die Auswirkungen der Corona-Pandemie waren in diesem Jahr auch bei der Verleihung des Förderpreises für Schmerzforschung zu spüren. Erstmals in der Geschichte des ältesten und höchstdotierten deutschen Wissenschaftspreises auf dem Gebiet der Schmerzforschung musste die Preisverleihung rein digital stattfinden. Die Preisträger der nunmehr 34. Verleihung erfuhren dadurch von Fachgesellschaft und Stifter jedoch nicht weniger Wertschätzung und durften sich über ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 21.000 Euro freuen. Der Preis wird von der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. verliehen, Stifter ist die Grünenthal GmbH aus Aachen.
Durch COVID-19 wurde ‚social distancing‘ zum Begleiter im Alltag. Abstandhalten, wenn man sich krank fühlt, praktizieren allerdings nicht nur Menschen – es kann auch bei Fledermäusen beobachtet werden. Ein internationales Forschungsteam des Museums für Naturkunde Berlin, der Universität von Texas und der Ohio State University fand heraus, dass kranke Vampirfledermäuse weniger Zeit in der Nähe von Artgenossen verbringen, was die Ausbreitung einer Krankheit verlangsamen kann. Das Team hatte dieses Verhalten zuerst im Labor beobachtet und führte dann zur Bestätigung ein Feldexperiment mit Hightech-Tiertrackern durch. Die Studie wurde nun in der Fachzeitschrift Behavioral Ecology publiziert.
Charité Virologe Christian Drosten beim World Health Summit
Studie mit Beteiligung des Exzellenzclusters „Precision Medicine in Chronic Inflammation“ zeigt erstmals Zusammenhang zwischen Genetik, Darmmikrobiom und multipler Sklerose bei Mäusen.
Am 29. Oktober ist Weltschlaganfalltag. Die meisten Schlaganfälle entstehen durch ein Blutgerinnsel, das plötzlich eine Arterie verstopft, die das Gehirn mit Blut versorgt. Um bleibende Schäden zu verhindern, besteht die Therapie in der schnellstmöglichen Auflösung oder Entfernung des Thrombus – entweder durch eine medikamentöse Therapie (Lysebehandlung) oder durch einen Gefäßkatheter- bzw. endovasalen Eingriff. Eine große Metaanalyse bestätigte nun die Vorteile des Kathetereingriffs bei schwereren und mittelschweren Schlaganfällen. Für die Versorgungsstruktur bedeutet das, dass diese Therapieoption allen Patienten zugänglich gemacht werden muss, auch Patienten aus ländlichen Regionen.
Eine aktuell in „Nature Immunology“ hochrangig publizierte Arbeit [1] stellt eine interessante Hypothese auf: So komme es bei schweren COVID-19-Verläufen zur gleichen Aktivierung von B-Zellen und Autoantikörperbildung wie bei Patienten mit akuten Schüben des systemischen Lupus erythematodes (SLE). Das wirft die Frage auf, ob der Einsatz von von zielgerichteten immunmodulatorischen Therapien, die beim SLE eingesetzt werden, auch bei schweren COVID-19-Erkrankungen erfolgversprechend sein könnte.
Junge Kinder sind besonders häufig von der saisonalen Influenza betroffen. Allergiekranke Kinder und Jugendliche mit einer chronischen Krankheit der Atmungsorgane (auch Asthma bronchiale) gehören zu der Gruppe von Risikopersonen, die nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) jährlich gegen die saisonale Influenza geimpft werden sollten. Geimpfte schützen nicht nur sich, sondern auch indirekt ihre Eltern und Großeltern. Diese wiederum haben ein hohes Erkrankungsrisiko an COVID-19 und dürfen nicht noch gleichzeitig an einer schweren Grippe erkranken.
Welche Rolle spielen die Lymphbahnen bei der Metastasierung von Krebszellen? Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg entwickelten eine Methode, um diese Frage an Mäusen untersuchen zu können. Das Ziel der Arbeit war, neue Möglichkeiten zu identifizieren, um die gefährliche Absiedlung und Ausbreitung von Tumorzellen zu blockieren.
World Health Summit mit 300 Experten zu globaler Gesundheit offiziell eröffnet
Covid-19 steht im Fokus, das gesamte Programm findet in diesem Jahr ausschließlich digital statt.
Land Thüringen fördert neues System zur Raman-Spektroskopie an der Universität Jena
Im Juni 2020 wurde die konzeptionelle Neuausrichtung des Klinikums Freising unter Einschluss eines Führungswechsels beschlossen. Zur neuen Geschäftsführerin wurde nun Maren Kreuzer ernannt.
Die Vorbereitungen und formalen Schritte hin zur Fusion sind Ende Oktober 2020 abgeschlossen. Die beiden Unnaer Krankenhäuser gehen nun unter dem Namen Christliches Klinikum Unna (CKU) gemeinsame Wege.
Am 1. November 2020 tritt Michaela Ackermann-Redl tritt die Nachfolge von Angela Peter als Krankenhausdirektorin im Klinikum Links der Weser an.
Der Klinikverbund Asklepios hat ein Schuldscheindarlehen über 730 Millionen Euro am Markt platziert. Das ursprünglich vorgesehene Volumen von 200 Millionen Euro wurde somit mehrfach überzeichnet.
Krankenhausinfektionen mit multiresistenten Erregern sind ein Problem. Ein gemeinsam entwickeltes Patientenzimmer der Technischen Universität Braunschweig, Charité Berlin und Uniklinik Jena soll Abhilfe schaffen.
Der Krankenhaus- und Medizinkonzern Fresenius SE hat die Belastungen der Corona-Pandemie im dritten Quartal gut verkraftet. Umsatz und Ergebnis fielen höher aus als erwartet.
Der Aufsichtsrat des Universitätsklinikums Gießen und Marburg (UKGM) hat Dr. Christian Höftberger einstimmig zum Aufsichtsratsvorsitzenden des Unternehmens gewählt. Höftberger ist Vorstand der Rhön-Klinikum AG.
Die starke Zunahme der Corona-Infektionen ist nach Ansicht des Leiters der Intensivmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), Stefan Kluge (52), "absolut besorgniserregend".
Dem Druck des Gesetzgebers, die Telematikinfrastruktur (TI) als elektronische, sektorübergreifende Kommunikationsplattform zu etablieren, können sich die Akteure im Gesundheitswesen nicht entziehen. Nach dem verpflichtenden Versichertenstammdaten-Management kommen nun weitere Mehrwertanwendungen.
Im Projekt ANIMMED unterstützen Fraunhofer-Forscher mittelständische Medizintechnik-Unternehmen bei der Entwicklung und Weiterentwicklung von Produkten auf Basis von künstlicher Intelligenz.
Heute hat eine Allianz aus Kassenärzten, renommierten Wissenschaftlern und anderen Playern im Gesundheitswesen ein gemeinsames Positionspapier vorgestellt, wie auf die stetig steigenden Covid-19-Infektionszahlen reagiert werden könne. Die Quintessenz: Die Strategie bei der Bekämpfung der Ausbreitung des Corona-Virus müsse geändert werden.
Cyberkriminelle haben am vergangenen Donnerstag die Webseite des Robert Koch-Instituts (RKI) zeitweise lahmgelegt. Der Angriff sei morgens zwischen 8.00 und 10.00 Uhr erfolgt, sagte ein Sprecher des Informationstechnikzentrums Bund (ITZBund).
Der Anteil weiblicher Führungskräfte in der Gesundheitswirtschaft ist innerhalb der vergangenen fünf Jahre deutlich zurückgegangen. Das zeigt die aktuelle Studie „Frauen in der Gesundheitswirtschaft“ von PricewaterhouseCoopers (PwC).
Das Interesse an einer Ausbildung in einem Pflegeberuf ist im vergangenen Jahr deutlich gestiegen: Im Jahr 2019 begannen 71 300 Menschen eine Ausbildung in einem Pflegeberuf. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch berichtete, waren das 8,2 Prozent beziehungsweise 5400 mehr als ein Jahr zuvor.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat vor einer Überforderung des deutschen Gesundheitssystems durch schwere Krankheitsverläufe in der Corona-Pandemie gewarnt. Der Bund berät heute über einen Lockdown.
Um den außerordentlichen Einsatz der Mitarbeitenden zu würdigen, die im Rahmen der ersten Welle der Corona-Pandemie in der Versorgung von Covid-19 Patienten und Verdachtsfällen involviert waren, hat der Aufsichtsrat der Medius Kliniken gGmbH ein Konzept zur Ausschüttung einer Corona-Sonderprämie beschlossen.
Virologe Prof. Christian Drosten ist für einen temporären Lockdown. „Wenn die Belastung zu groß wird, dann muss man 'ne Pause einlegen“, sagte der Charité-Wissenschaftler am Dienstag in seinem Podcast „Coronavirus-Update“ von NDR-Info.
Nach mehreren Dutzend Corona-Fällen in der Klinik Schongau müssen alle 600 Mitarbeiter für zwei Wochen in häusliche Quarantäne. Es gebe zudem einen Besuch- und Aufnahmestopp für das Krankenhaus, sagte Kliniksprecherin Susanne Heintzmann am Dienstagabend.
Dass Digitalisierung mehr bedeutet, als PDFs abzulegen, ist inzwischen hinlänglich bekannt. Wenn eine wirkliche digitale Transformation in den Kliniken erfolgen soll, dann ist das ein Großprojekt und es wird zu Konflikten um Ressourcen und Zeitpläne kommen. Ohne gute Führung durch den Klinikvorstand ist das Projekt zum Scheitern verurteilt.
Künstliche Intelligenz (KI) ist längst im Gesundheitswesen angekommen. Doch die Potenziale sind weit größer und weitreichender als es die meisten vermuten.
Qualitätskliniken.de konnte mit den Waldburg-Zeil Kliniken einen weiteren Investor gewinnen. Zusammen mit den bisherigen Gesellschaftern will der private Klinikverbund das bundesweite Rehaportal weiter ausbauen.
Intensivmediziner warnen vor Versorgungsengpässen wegen des Fehlens von Pflegepersonal. "Wir haben einen dramatischen Mangel an Pflegekräften", so Uwe Janssens, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI).
Immer mehr Deutsche nutzen digitale Gesundheits-Apps, holen sich online ärztliche Zweitmeinungen ein und konsultieren Ärzte oder Therapeuten live über das Web. Digital Health ist im Alltag angekommen.
Die Medizinische Fakultät der Universität Münster und das Universitätsklinikum Münster (UKM) haben am vergangenen Freitag den Grundstein für zwei neue Forschungsgebäude gelegt. 2025 soll das Bauvorhaben abgeschlossen sein.
Spätestens mit der Corona-Pandemie und der nun forcierten Digitalisierung in deutschen Krankenhäusern stellt sich die Frage, ob E-Learning und Präsenzveranstaltungen noch ausreichen, um Mitarbeiter zu Ransomware- und Phishing-Attacken zu schulen.
Mit ihrem Konzept für Home-Schooling in der Pflege hat die Sana Kliniken AG den Deutschen Change Award 2020 erhalten. Innerhalb von drei Wochen hat die Krankenhausgruppe ihre Pflegeschulen digitalisiert.
Siemens Healthineers investiert 160 Millionen Euro in den Aufbau eines Innovation Hub im indischen Bengaluru. Dadurch soll die Digitalisierung des dortigen Gesundheitswesens vorangetrieben werden.
Nach langem Ringen um den öffentlichen Dienst wurde sich am Sonntag auf eine Pflegezulage geeinigt. Damit sollen Beschäftigte ab März 2022 120 Euro pro Monat obendrauf bekommen. Nun fordert Verdi-Chef Werneke auch mehr Pflegepersonal.
Das Bundesgesundheitsministerium bleibt bei seiner Einschätzung, dass ein Corona-Impfstoff voraussichtlich Anfang 2021 zur Verfügung stehen könnte.
Ab dem 1. November 2020 ist Johannes Rasche (37) neuer Geschäftsführer der Helios Mariahilf Klinik Hamburg. Er folgt auf Jan Jakobitz, der die Geschäftsführung am Helios Klinikum Aue übernimmt.

 

Frankfurt - Vor dem Hintergrund des aktuellen Infektionsgeschehens ruft der Präsident der Landesärztekammer Hessen Dr. med. Edgar Pinkowski erneut eindringlich zur Beachtung der AHA-L-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmasken und Lüften) auf, um die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Das deutsche Gesundheitswesen sei nach wie vor gut aufgestellt.

 

Frankfurt - Vor dem Hintergrund des aktuellen Infektionsgeschehens ruft der Präsident der Landesärztekammer Hessen Dr. med. Edgar Pinkowski erneut eindringlich zur Beachtung der AHA-L-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmasken und Lüften) auf, um die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Das deutsche Gesundheitswesen sei nach wie vor gut aufgestellt. „Wir müssen allerdings genau beobachten, wie sich die Anzahl der schweren Krankheitsverläufe bei Covid-19 entwickelt und jetzt die entsprechenden Schutzkonzepte für Menschen mit einem erhöhten Risiko anpassen“, so Pinkowski weiter. Das gelte insbesondere für die Orte, wo ältere Menschen zusammenleben, also beispielsweise in Seniorenheimen. Auch alle anderen älteren Menschen sollten im Umgang mit Anderen besondere Vorsicht walten lassen.

Pinkowski betont, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in allen Situationen, in denen kein ausreichender Abstand gewahrt werden könne, zum Beispiel in geschlossenen Räumen, bei Versammlungen oder im Öffentlichen Nahverkehr, absolut sinnvoll und wichtig ist. Die sogenannte Alltagsmaske sei zwar kein sicherer Schutz vor einer eigenen Infektion, helfe aber durch eine mechanische Reduktion der Aerosol-Verbreitung andere zu schützen. Für Menschen mit erhöhtem Risiko, wie Ältere, chronisch Kranke und Schwangere, könne das Tragen einer FFP2-Schutzmaske sinnvoll sein.

„Neben dem Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes kommt es weiterhin darauf an, Abstand zu halten, zu lüften, die Hände regelmäßig zu waschen und Menschenansammlungen zu meiden“, sagt Pinkowski. „Auch werbe ich weiter intensiv für die Nutzung der Corona-Warn-App, da sie helfen kann, das Infektionsgeschehen zu begrenzen und die Gesundheitsämter zu entlasten. „Wichtig ist, die Menschen aufzuklären und ihnen zu helfen, verantwortliches Handeln in der Pandemie zu lernen“, so Pinkowski. „Nur wenn alle mitmachen und sich ihrer Verantwortung für sich und andere bewusst sind, können wir diese Pandemie bewältigen!“

www.laekh.de

 

 

 

 

Berlin – „In der Sendung „Markus Lanz“ hatte ich den wissenschaftlichen Evidenznachweis der Schutzwirkung von Mund-Nasen-Masken in Zweifel gezogen. Dies hat zu erheblichen Irritationen geführt, die ich sehr bedauere. Die aktuelle Evidenz aus vielfältigen Studien spricht für einen Nutzen des Mund-Nasen-Schutzes. Die Studien weisen darauf hin, dass sowohl die Übertragung auf andere als auch die Selbstansteckung durch Alltagsmasken reduziert wird. Aus diesen Daten resultiert die klare Empfehlung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

Deshalb unterstütze ich ausdrücklich die gemeinsame Erklärung „Alltagsmasken – sinnvoll zum Eigenschutz und zum Schutz von anderen“ der Präsidentinnen und Präsidenten der Landesärztekammern und Mitgliedern des Vorstands der Bundesärztekammer sowie von Präsidenten und Vorsitzenden medizinischer Fachgesellschaften und Organisationen.

Meine Absicht war zu keinem Zeitpunkt, die Gefahren der Pandemie zu bagatellisieren. Es ist mein großer Wunsch, dass wir die Corona-Pandemie in Deutschland weiterhin gut bewältigen und dass alle sinnvollen Maßnahmen ergriffen werden, die die Virusverbreitung verlangsamen und vermeidbare Infektionen verhindern. Alle Regeln, die dazu dienen, eine Überlastung unseres Gesundheitswesens abzuwenden, unterstütze ich vorbehaltlos.“

 

 

 

 

Berlin – Die aktuelle Evidenz aus vielfältigen Studien spricht für einen Nutzen des Mund-Nasen-Schutzes. Die Studien weisen darauf hin, dass sowohl die Übertragung auf andere als auch die Selbstansteckung durch Alltagsmasken reduziert wird. Trotz aller noch bestehender Unsicherheit resultiert aus den Daten aus Sicht der Unterzeichner die klare Empfehlung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Die Präsidentinnen und Präsidenten der Landesärztekammern und Mitglieder des Vorstandes der Bundesärztekammer sowie die Präsidenten und Vorsitzenden der nachfolgenden Fachgesellschaften und Institutionen/Organisationen stellen ausdrücklich fest: Weder die Maßnahmen gegen die Pandemie noch die Pandemie selbst sollten bagatellisiert werden. Selbst wenn die statistische Gesamtsterblichkeitsrate vermutlich unter ein Prozent ist, sind die negativen Folgen durch die SARS-CoV2-Pandemie gravierend. Diese resultieren für die Bürgerinnen und Bürger, Patientinnen und Patienten und für unser Gesundheitswesen aus der großen Zahl der Erkrankten, dem Fehlen einer wirksamen Behandlung und der deswegen drohenden Überlastung unseres Gesundheitswesens. Auch durch nicht aufrecht zu erhaltende bzw. nicht in Anspruch genommene medizinische Leistungen kommen Patientinnen und Patienten zu Schaden. Höchstes Ziel muss daher die Vermeidung von Erkrankungs- und Todesfällen sein, egal in welchem Alter. Ein korrekt getragener Mund-Nasen-Schutz und das Einhalten der AHA-L-Regeln sind ein wichtiger Beitrag, den jede und jeder leisten kann. Für alle und auch im eigenen Interesse.

 

Präsident der Bundesärztekammer, Dr. med. Klaus Reinhardt Vizepräsidentin der Bundesärztekammer, Dr. med. Heidrun Gitter (zugleich Präsidentin der Ärztekammer Bremen) Vizepräsidentin der Bundesärztekammer, Dr. med. Ellen Lundershausen (zugleich Präsidentin der Landesärztekammer Thüringen) Bundesärztekammer Vorstand und Marburger Bund Bundesverband, Dr.med. Susanne Johna Bundesärztekammer Vorstand, PD Dr. med. Peter Bobbert Sächsische Landesärztekammer, Erik Bodendieck Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern, Prof. Dr. med. Andreas Crusius Ärztekammer Hamburg, Dr. med. Pedram Emami Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. med. Johannes Albert Gehle Ärztekammer Sachsen-Anhalt, Dr. med. Simone Heinemann-Meerz Ärztekammer Nordrhein, Rudolf Henke Ärztekammer Schleswig-Holstein, Prof. Dr. med. Henrik Herrmann Ärztekammer Berlin, Hon. Prof. (DPU) Dr. med. Günther Jonitz Landesärztekammer Rheinland-Pfalz, Dr. med. Günther Matheis Landesärztekammer Baden-Württemberg, Dr. med. Wolfgang Miller Ärztekammer des Saarlandes, SR Dr. med. Josef Mischo Landesärztekammer Hessen, Dr. med. Edgar Pinkowski Bayerische Landesärztekammer, Dr. med. Gerald Quitterer Landesärztekammer Brandenburg, Dipl.-Med. Frank-Ullrich Schulz Ärztekammer Niedersachsen, Dr. med. Martina Wenker Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen und Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF), Prof. Dr. med. Rolf Kreienberg Ständige Kommission „Leitlinien“ der AWMF, Prof. Dr. med. Claudia Spies Cochrane Deutschland, Prof. Dr. Jörg Meerpohl Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI), Univ. Prof. Dr. med. Rolf Rossaint Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Prof. Dr. med. Uwe Janssens Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN), Prof. Dr. med. Stefan John Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie, Prof. Dr. med. Petra Gastmeier Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, Dr. med. Ute Teichert

 

 

Bad Segeberg - Vor dem Hintergrund schnell steigender Infektionszahlen betont die Ärztekammer Schleswig-Holstein den hohen Stellenwert des Abstandhaltens, der Hygienemaßnahmen, der Alltagsmasken sowie des Lüftens und der App zur Coronawarnung (AHA+L-A).

 

Bad Segeberg - Vor dem Hintergrund schnell steigender Infektionszahlen betont die Ärztekammer Schleswig-Holstein den hohen Stellenwert des Abstandhaltens, der Hygienemaßnahmen, der Alltagsmasken sowie des Lüftens und der App zur Coronawarnung (AHA+L-A).

Insbesondere das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) wurde und wird auch aktuell immer wieder in Frage gestellt. „Zu Beginn der Pandemie hätten viele in der Ärzteschaft tatsächlich an der Wirksamkeit der MNB gezweifelt“, so Kammerpräsident Prof. Henrik Herrmann, „neuesten Erkenntnissen zufolge ist diese Meinung aber nicht mehr haltbar. Es zeigt sich eine zunehmende Evidenz, dass diese Maßnahme zu einer nachweisbaren Eindämmung des Virus führt“.

Neben dem Abstandsgebot ist die MNB eine der wirkungsvollsten Mittel, ein jeder kann damit zur Eindämmung der Übertragung beitragen. Das gilt nicht nur für geschlossene Räume und im öffentlichen Nahverkehr, sondern auch auf Märkten, Fußgängerzonen und öffentlichen Plätzen, insbesondere bei steigenden Infektionszahlen. „Hierbei kommt es auf unsere eigene Verantwortung an, die jeder als wirkungsvolle Prävention umsetzen kann – durch die Einhaltung der AHA-L-A-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske, Lüften, Corona-WarnApp)“, so Herrmann.

www.aeksh.de

 

 

Münster - Vor dem Hintergrund der wieder stark ansteigenden Corona-Infektionszahlen in Nordrhein-Westfalen und insbesondere auch in Ballungsräumen wie dem Ruhrgebiet fordert der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. Hans-Albert Gehle, die Bevölkerung auf, die allgemeinen Schutzmaßnahmen uneingeschränkt zu befolgen.

 

Münster - Vor dem Hintergrund der wieder stark ansteigenden Corona-Infektionszahlen in Nordrhein-Westfalen und insbesondere auch in Ballungsräumen wie dem Ruhrgebiet fordert der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. Hans-Albert Gehle, die Bevölkerung auf, die allgemeinen Schutzmaßnahmen uneingeschränkt zu befolgen. „Wir alle können durch unser Verhalten dazu beitragen, dass die zweite Corona-Welle baldmöglichst wieder gestoppt wird.“ Dazu gehöre neben Abstandhalten und Hygienemaßnahmen wie Händewaschen auch das Tragen von Mund-Nasenschutz-Masken. „Auch die Alltagsmasken helfen und schützen“, so Gehle.

Für Gehle ist die wissenschaftliche Evidenz für das Tragen von Alltagsmasken gegeben. Die systematische Analyse von über 200 Studien in der Fachzeitschrift „Lancet“ belege auch für einfache Masken einen Nutzen für den Träger und seine Umgebung, auch wenn FFP2-Masken effektiver seien. Bei der Frage nach der Wirksamkeit der verschiedenen Maskentypen müsse auch bedacht werden, wo sie verwendet werden. „Beim Umgang mit infektiösen COVID-Patienten in Kliniken und Praxen ist eine FFP2-Maske erforderlich. Im Alltag senken aber auch einfache Masken ein Übertragungsrisiko für alle Infektionskrankheiten. In Deutschland haben wir gerade in den Ballungszentren wie im Ruhrgebiet aktuell stark ansteigende Infektionszahlen. Das Tragen von Masken im Alltag hilft dabei, die Ausbreitung von COVID einzudämmen.“

Das Gesundheitssystem hingegen könne eine Versorgung der gesamten Bevölkerung mit FFP2-Atemschutzmasken gar nicht leisten, so Gehle. „Es sind einfach zu wenige davon vorhanden. Vorrangig gilt es, damit Risikogruppen wie ältere und kranke Menschen sowie medizinisches Personal, das sich um die Patientenversorgung kümmern muss, zu versorgen.“ Es dürfe letztendlich nicht zu „Hamsterkäufen bei FFP2-Masken“ kommen, weil man den Alltagsmasken die Wirksamkeit abspreche. Ein alleiniges Allheilmittel könne es nicht geben, vielmehr müsse man einen Mix aus Disziplin beim Einhalten der Abstands- und Hygieneregeln und flankierendem Schutz von Risikopatienten erreichen.

www.aekwl.de

 

 

Mainz/Saabrücken - Alltagsmaske tragen, Hygienemaßnahmen beachten, Abstand halten, regelmäßiges Lüften und die Corona-Warn-App benutzen: „Diese bundesweit eingeführten Maßnahmen soll jeder von uns derzeit beherzigen und befolgen. Das ist zurzeit unsere erste Bürgerpflicht“, fordern die Präsidenten der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz Dr. Günther Matheis und der Ärztekammer des Saarlands San.-Rat Dr. Josef Mischo.

 

Mainz/Saabrücken - Alltagsmaske tragen, Hygienemaßnahmen beachten, Abstand halten, regelmäßiges Lüften und die Corona-Warn-App benutzen: „Diese bundesweit eingeführten Maßnahmen soll jeder von uns derzeit beherzigen und befolgen. Das ist zurzeit unsere erste Bürgerpflicht“, fordern die Präsidenten der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz Dr. Günther Matheis und der Ärztekammer des Saarlands San.-Rat Dr. Josef Mischo aus gegebenem Anlass.

Die Landesärztekammern unterstützen damit auch die klaren Verordnungen der Landesregierungen, welche absolut berechtigt sind.

In diesem Zusammenhang erteilten die Ärztekammer-Präsidenten Matheis und Mischo zudem sogenannten Gefälligkeitsattesten eine klare Absage, die ausgestellt werden, um Bürgerinnen und Bürger aus ideologischen Gründen von der Maskenpflicht zu befreien: „Wenn wir als Kammer Kenntnis davon erhalten, dass Ärztinnen und Ärzte solche Gefälligkeitsatteste ausstellen, dann werden wir dies berufsrechtlich prüfen und auch gegebenenfalls sanktionieren.“

In vielen unabhängig durchgeführten Studien ist die Wirksamkeit des Mundnasenschutzes eindeutig belegt. Das betont auch der Berufsverband der Ärzte für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie. Auch nach deren Einschätzung ist weltweit das Tragen der Alltagsmasken - neben der Einhaltung der Abstandsregelungen - eine der wirkungsvollsten Maßnahmen, die derzeit für die Eindämmung der Pandemie-Ausbreitung zur Verfügung steht.

www.aerztekammer-saarland.de

www.laek-rlp.de

 

 

Düsseldorf - Angesichts der besorgniserregenden Ausbreitung des Coronavirus auch in Nordrhein-Westfalen richtet die Ärzteschaft einen dringenden Appell an die Bevölkerung, sich an die Regeln zum Infektionsschutz zu halten.

 

Düsseldorf - Angesichts der besorgniserregenden Ausbreitung des Coronavirus auch in Nordrhein-Westfalen richtet die Ärzteschaft einen dringenden Appell an die Bevölkerung, sich an die Regeln zum Infektionsschutz zu halten.

Der Präsident der Ärztekammer Nordrhein, Rudolf Henke, sagte am Donnerstag, 22. Oktober 2020 in Düsseldorf: „Deutschland ist auch deswegen bisher so gut durch die Coronakrise gekommen, weil sich die überwältigende Mehrheit der Menschen in unserem Land an die Empfehlungen der zuständigen Institutionen, insbesondere des Robert Koch-Instituts, hält. Für die Wirksamkeit der fünf wichtigsten Regeln gibt es überzeugende Belege: Abstand halten, Hygieneregeln beachten, in jedem Gedränge Alltagsmasken tragen, regelmäßig lüften und die Corona-Warn-App nutzen. Wer sich daran hält, schützt sich selbst und andere, vor allem Menschen, die aufgrund von Alter und Vorerkrankung besonders gefährdet sind. Ich danke allen Ärztinnen und Ärzten, die tagtäglich für die Akzeptanz dieser Maßnahmen werben“.

www.aekno.de

 

 

 

 

Berlin -  Auch vor dem Hintergrund des aktuellen Infektionsgeschehens ist das deutsche Gesundheitswesen nach wie vor gut aufgestellt. Wir müssen allerdings sehr darauf achten, wie sich die Anzahl der schweren Krankheitsverläufe bei Covid-19 entwickelt und jetzt die entsprechenden Schutzkonzepte für Menschen mit einem erhöhten Risiko anpassen. Das gilt insbesondere für die Orte, wo ältere Menschen zusammenleben, also beispielsweise in Seniorenheimen. Alle anderen älteren Menschen sollten im Umgang mit Anderen besondere Vorsicht walten lassen.

Für Menschen mit erhöhtem Risiko kann das Tragen einer FFP2-Schutzmaske sehr sinnvoll sein. Wir plädieren deshalb dafür, Risikopatienten FFP2-Masken zur Verfügung zu stellen.

Für alle anderen Menschen gilt, dass in allen Situationen, in denen kein ausreichender Abstand gewahrt werden kann, zum Beispiel in geschlossenen Räumen oder im Öffentlichen Nahverkehr, das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes sinnvoll ist. Dieser ist zwar kein sicherer Schutz vor einer eigenen Infektion, hilft aber, durch eine mechanische Reduktion der Aerosol-Verbreitung andere zu schützen. Im Übrigen gilt es, die Dinge zu tun, von denen wir wissen, dass sie helfen: Abstand halten, Lüften, Händewaschen und Menschenansammlungen meiden, die sogenannten AHA-C-L-Regeln. Deshalb werben wir weiter intensiv für die Nutzung der Corona-Warn-App. Diese kann wirksam helfen, das Infektionsgeschehen zu begrenzen und die Gesundheitsämter zu entlasten.

Wenn wir langfristig mit dieser Situation vernünftig umgehen wollen, dann müssen wir den Menschen helfen, verantwortliches Handeln in dieser Pandemie zu lernen. Konsequente Aufklärung ist der Schlüssel zum Gelingen.

 

 

 

 

Berlin - Angesichts der steigenden Corona-Infektionszahlen dürfe es keine Entwarnung geben. Gleichzeitig könne man den Menschen aber „nicht in einer Tour Angst machen“. Das hat Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt im Interview mit dem Deutschlandfunk (19.10.2020) klargestellt.

„Ich glaube, dass diese Vorstellung, dass man dieses Virus ganz vertreiben kann, eine irrige ist. Wir müssen lernen, mit einer Zunahme der Infektionszahlen umzugehen und zu leben“, bekräftigte er. Momentan gebe es noch einen großen Überhang an Intensivkapazitäten, gleichzeitig sei die Zahl der schweren Verläufe überschaubar. Durch gestiegene Infektionszahlen werde es aber mit einer zeitlichen Verzögerung zu einer zunehmenden Belastung des Gesundheitssystems kommen.

Wichtig sei, auf die Einhaltung der bestehenden AHA-Regeln zu achten, die Menschen zum umsichtigen Feiern anzuhalten und diejenigen mit einem hohen Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu schützen. Schnelltests in Alten- und Pflegeheimen seien dafür eine praktikable und pragmatische Lösung. Zudem könne die Corona-Warn-App noch besser eingesetzt werden. Dieses Tool sei sehr sinnvoll, es sei in den vergangenen Wochen aber vernachlässigt worden. Über die App müsse jetzt noch besser und breiter informiert werden, fordert der BÄK-Präsident.

 

 

Frankfurt - Vor dem Hintergrund der aktuell weiter steigenden Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus warnt der hessische Ärztekammerpräsident, Dr. med. Edgar Pinkowski, vor Panikmache.

 

Frankfurt - Vor dem Hintergrund der aktuell weiter steigenden Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus warnt der hessische Ärztekammerpräsident, Dr. med. Edgar Pinkowski, vor Panikmache. „Es ist nicht klar, inwieweit die positiv getesteten Betroffenen auch wirklich infektiös sind.“ Die Zahl müsse vielmehr in Relation dazu gesetzt werden, wie die Altersverteilung der Infizierten ist, wie viele im Krankenhaus behandelt werden und wie viele überhaupt Symptome entwickeln. „Nur so erhalten wir einen Überblick über das tatsächliche Infektionsgeschehen.“

Behördliche Maßnahmen wie das Beherbergungsverbot als Konsequenz seien daher aus medizinischer und gesellschaftlicher Sicht kontraproduktiv. Pinkowski plädiert hingegen weiterhin für die konsequente Einhaltung der AHA-L-Regel als wichtigste Maßnahme: Abstand halten, auf Hygiene achten, Alltagsmasken tragen und ausreichend lüften.

www.laekh.de

 

Füchse gelten als besonders anpassungsfähig und leben sehr erfolgreich in zahlreichen Großstädten. Einen wichtigen Aspekt dieser Anpassungen hat nun ein Team von Wissenschaftlern des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung Berlin (Leibniz-IZW) in Kooperation mit dem Landeslabor Berlin-Brandenburg entschlüsselt. Die Forscher stellten mittels Stabil-Isotopenanalyse fest, dass individuelle Rotfüchse (Vulpes vulpes) ein wesentlich kleineres (und voneinander verschiedenes) …

Der Beitrag Spezialisierte Allesfresser: Rotfüchse mögen es individuell unterschiedlich in Stadt und Land erschien zuerst auf Biermann Medizin.

Der European Multidisciplinary Congress on Urological Cancers (EMUC) findet aufgrund der weiterhin grassierenden Corona-Pandemie dieses Jahr am 13. und 14. November komplett online statt. Dafür haben die Veranstalter das bereits bestehende Programm für den vorgesehenen Präsenzkongress in eine Online-Veranstaltung umgeändert. Der jährliche Fachkongress zu urologischen Krebserkrankungen ist eine gemeinsame Veranstaltung der European Society of Medical …

Der Beitrag Multidisziplinärer uroonkologischer Kongress dieses Jahr digital erschien zuerst auf Biermann Medizin.

Wissenschaftler der Universität Erlangen-Nürnberg und der LMU München haben jetzt ein neues Score-System zur Einschätzung des individuellen Risikos für einen schweren Verlauf einer COVID-19-Erkrankung vorgestellt. Die Krankheitsverläufe bei einer Infektion mit SARS-CoV-2 sind sehr unterschiedlich und hängen von individuellen Faktoren, wie etwa Vorerkrankungen oder Alter ab. Die Beurteilung des individuellen Risikos für einen schweren Krankheitsverlauf …

Der Beitrag Neues Score-System für Schutz der Mitarbeiter erschien zuerst auf Biermann Medizin.

Eine österreichische Studie bestätigt nach vier Monaten bei 94% der Probanden, die sich mit SARS-CoV-2 infiziert und Antikörper gebildet hatten, weiterhin bestehende IgG-Antikörperwerte. Im Juni 2020 konnte die Danube Private University Krems (DPU), Österreich, in einer Pilotstudie feststellen, dass etwa 12% der Weißenkirchener Bevölkerung spezifische Antikörper gegen SARS-CoV-2 gebildet hatten. Damals kamen insgesamt 884 Personen …

Der Beitrag Wachauer haben weiterhin SARS-CoV-2-Antikörper erschien zuerst auf Biermann Medizin.

Bei Methoden wie „Lab-on-a-Chip“ oder „Miniaturized Total Analytical System“ wird mit mikrofluidischen Chips gearbeitet. Um Mikrostrukturen auf kleinstem Raum realisieren zu können, werden immer neue Anforderungen an die Herstellungsverfahren solcher Mikrofluidikbauteile gestellt. Forscher der Hochschule Karlsruhe haben ein schonendes, kostengünstiges und einfaches Laminierungsverfahren entwickelt, bei dem die Mikrostrukturen auf dem Träger nicht beeinträchtigt werden. Das …

Der Beitrag Neuartiges Bonding-Verfahren für mikrofluidische Chips erschien zuerst auf Biermann Medizin.

Eine auf künstlicher Intelligenz basierende Echtzeitvorhersage für akutes Nierenversagen übertrifft die Vorhersageleistung des Menschen. Das haben Mediziner am Deutschen Herzzentrum Berlin jetzt nachgewiesen. Das akute Nierenversagen ist eine relativ häufige, aber schwerwiegende und oft zu spät diagnostizierte Komplikation unmittelbar nach Herzoperationen. Für die Ärztinnen und Ärzte auf der Intensivstation ist es oft sehr schwierig, unter …

Der Beitrag Akutes Nierenversagen nach Herz-OP: KI bei Vorhersage besser als der Mensch erschien zuerst auf Biermann Medizin.

Koalas leiden wegen der Zerstörung ihres Lebensraumes, immer neuen Buschbränden und Hitzewellen unter ständigem Stress. Das belastet ihr Immunsystem so sehr, dass die Zahl der Beuteltiere etwa im australischen Bundesstaat New South Wales beständig abnimmt, wie eine Studie der Western Sydney University ergab. Die Forscher analysierten Aufzeichnungen der letzten drei Jahrzehnte aus den drei “Koala-Hotspots” …

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Die enge Zusammenarbeit der Diabetologie und Kardiologie am Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen (Ruhr-Universität Bochum), findet internationale Anerkennung. Das belegen die jüngsten Umfragen zu den besten klinischen Versorgungseinrichtungen in Deutschland und weltweit. Die amerikanische Diabetes-Gesellschaft (American Diabetes Association, ADA) hatte das Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, eingeladen, sein klinisches …

Der Beitrag Interdisziplinäre Zusammenarbeit am HDZ NRW Bad Oeynhausen gewürdigt erschien zuerst auf Biermann Medizin.

Studienergebnisse in der Forschung müssen präzise und wiederholbar sein. Verhaltensbiologen traten jetzt den Beweis an, dass ein neuer Versuchsaufbau die Reproduzierbarkeit und Aussagekraft von Ergebnissen aus der tierexperimentellen Forschung verbessern kann. Studienergebnisse in der Forschung müssen präzise und wiederholbar sein. Wissenschaftler führen deshalb ihre Versuche unter strikt standardisierten Laborbedingungen durch. Trotz der hohen Standards lassen …

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Österreichweit zum ersten Mal ist es dem interdisziplinären Aortenteam der MedUni Wien gelungen, zwei Patienten im Universitätsklinikum AKH Wien einen neuartigen Stentgraft in den Aortenbogen einzusetzen, ohne dabei den Brustkorb öffnen zu müssen. Bei dem minimal-invasiven Eingriff konnte die Aortenprothese, die das Blutgefäß stützt und abdichtet und damit den Blutfluss sicherstellt, über einen kleinen Schnitt …

Der Beitrag Neue Therapiemöglichkeit bei Aortenbogen-Erkrankungen erschien zuerst auf Biermann Medizin.

Zu Beginn der Corona-Pandemie kam es zu Lieferengpässen bei Medizinprodukten und Pharmazeutika. Um diese in zukünftigen Krisensituationen zu vermeiden, möchte der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) eine digitale Bestandsplattform etablieren.
Wie können Diagnosen mit Hilfe topaktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse noch sicherer und schneller erfolgen? Und wie lassen sich eine Vielzahl von Informationen so verknüpfen und auswerten, dass sich daraus neue Therapieoptionen ergeben? Um diese und viele weitere Fragen geht es beim MEDICA LABMED FORUM, das in diesem Jahr pandemiebedingt digital und für registrierte Online-Besucher kostenfrei ein hochkarätiges Programm mit Top-Speakern bietet – zugänglich in der `Conference Area´ der virtual.MEDICA an allen Veranstaltungstagen vom 16.-19. November 2020.
Wer an dem Coronavirus erkrankt, hat häufig ein erhöhtes Schlaganfallrisiko – das belegen aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse.
Der Schlaganfall ist die dritthäufigste Erkrankung, die zum Tod führt, und die häufigste Erkrankung im Erwachsenenalter, die eine bleibende Behinderung nach sich zieht. Bisher ist es Medizinern und Forschern nicht gelungen, eine Therapie zu entwickeln, die eine vollständige Rehabilitation nach einem Schlaganfall ermöglicht. Das möchte Prof. Dr. Ulf Ziemann ändern. Mit einem Konsortium von Wissenschaftlern aus drei Ländern steckt der Ärztlicher Direktor der Abteilung Neurologie des Universitätsklinikums Tübingen mitten in der Entwicklung eines Helms, der die bisherigen Therapieversuche revolutionieren soll.
Heute (29. Oktober) ist der Welt-Schlaganfalltag. Klicken Sie hier für unseren Themenkanal mit vielen Beiträgen zu Forschung und Therapien.
Der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Prof. Uwe Janssens, hat sich mit einem eigenen YouTube-Video an die Bevölkerung gerichtet.
Als Beitrag zur Pandemiebekämpfung haben Studierende und Wissenschaftler des Fraunhofer IAO eine Atemmaske mit hohem Tragekomfort entwickelt. Sie eignet sich für Berufsgruppen mit häufigem Kontakt zu anderen Mitmenschen. Die Filterwirkung wurde durch TÜV Rheinland untersucht.
Mithilfe intelligenter Medizintechnik können medizinische Dienstleister nun EKG per Versanddienst für Herzpatienten anbieten, ohne dass diese eine Praxis aufsuchen müssen.
Die Arbeitsgruppe „Experimentelle Thoraxchirurgie“ der Universitätsmedizin Magdeburg unter der Leitung von Dr. Cornelia Wiese-Rischke wurde für die innovative Forschungsarbeit von Promotionsstipendiatin Isabell Knoblich mit dem Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Thoraxchirurgie 2020 ausgezeichnet. Unter dem Titel „Optimierung der Organperfusion in einem präklinischen ex–vivo Lungen-Perfusionsmodell“ haben die Wissenschaftler um Prof. Dr. Thorsten Walles von der Universitätsklinik für Herz- und Thoraxchirurgie ein Versorgungssystem – vergleichbar mit einem „Brutkasten“ – für die Lunge entwickelt.
Forscher von Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und der TU Graz wollen durch spezielles Verfahren den Zellstoffwechsel in der Bildgebung deutlicher sichtbar machen
Das diabetische Fußsyndrom (DFS) ist nach wie vor eine der häufigsten Folge- und Begleiterkrankungen bei Diabetes Typ 1 und Typ 2. Hierzulande werden jährlich bis zu 50.000 Amputationen aufgrund eines DFS durchgeführt. Durch flächendeckende, gezielte Maßnahmen könnte diese Zahl deutlich reduziert werden, konstatiert die Arbeitsgemeinschaft „Diabetischer Fuß“ der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG).
Forscher der Pennsylvania State University (Penn State) und des Houston Methodist Hospital haben eine App zur Diagnose von Schlaganfällen entwickelt. Mithilfe Künstlicher Intelligenz analysiert die Software in Echtzeit die Sprache des Patienten sowie dessen Muskelbewegungen im Gesicht. Sie reagiert auf typische Symptome wie eine herabhängende Wange oder undeutliche Aussprache.
In der Nacht vom 24. auf den 25. Oktober war es wieder soweit: Die Uhren wurden von Sommer- auf Normalzeit umgestellt. Die Zeitumstellung ist umstritten. Kritiker befürchten Schlafstörungen, Konzentrations- und Leistungseinbußen als Folge. Das Europäische Parlament fasste 2018 zwar das Ende der Zeitumstellung für 2021 ins Auge, doch abschließend geregelt ist deren Abschaffung noch nicht. Für den Schlaf-Wach-Rhythmus-Experten Prof. Dr. Daniel Aeschbach machen die Zeitumstellungen im Sommer und Winter aus chronobiologischer Sicht keinen Sinn.
Ist COVID-19 eine Gefäßerkrankung? Anfangs als reine Lungenkrankheit betrachtet, deuten immer mehr Studien darauf hin, dass eine COVID-19-Erkrankung die Blutgefäße schädigt und Gefäßerkrankungen wie Thrombosen, Lungenembolien oder Schlaganfälle begünstigt. Mögliche Ursachen und der aktuelle Stand der Forschung waren Thema auf der Online-Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin e.V. (DGG). Dort diskutierten die DGG-Experten außerdem über eine Zunahme von Fußamputationen als Folge der Corona-Pandemie.
Bei Herzinfarkten und Schlaganfällen muss die Blutversorgung möglichst schnell sichergestellt werden, um größere körperliche Schäden zu vermeiden. Zoologen des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) setzen auf einen neuen Mechanismus, um die Endothelzellen zu vergrößern und damit binnen Stunden den Blutdurchfluss zu verbessern. Das Team hat die Ergebnisse in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht.
Heute ist Weltschlaganfalltag. Die meisten Schlaganfälle entstehen durch ein Blutgerinnsel, das plötzlich eine Arterie verstopft, die das Gehirn mit Blut versorgt. Um bleibende Schäden zu verhindern, besteht die Therapie in der schnellstmöglichen Auflösung oder Entfernung des Thrombus bzw. endovasalen Eingriff.
Forschende der Universität Basel haben ein exakt kontrollierbares System entwickelt, um biochemische Reaktionskaskaden in Zellen nachzuahmen. Sie nutzen die Mikrofluid-Technik um Mini-Reaktionscontainer aus Polymeren herzustellen, die sie mit den gewünschten Eigenschaften ausstatten.
Mediziner des Klinikums Dortmund haben jetzt zusammen mit internationalen Wissenschaftlern im renommierten Fachmagazin EClinical Medicine beschrieben, wie die Früherkennung von Covid19 anhand von bloßer Atemluft möglich sein könnte. Kleiner Wehrmutstropfen: Die Methode ist derzeit noch nicht so sicher wie ein PCR-Test, mit dem bislang SarsCov2 nachgewiesen wird.
Bisher ist die Neurorehabilitation der einzige Ansatz zur Verbesserung der Erholung nach einem Schlaganfall. Nun liefern Forschungsarbeiten der Universitätsklinik für Neurologie der Universität Bern und des Inselspitals erste Hinweise darauf, dass die Genesung nach einem Hirnschlag durch Beeinflussung des Schlafs gefördert werden könnte.
Unter dem Titel „Optimierung der Organperfusion in einem präklinischen ex–vivo Lungen-Perfusionsmodell“ haben die Wissenschaftler*innen um Prof. Dr. Thorsten Walles von der Universitätsklinik für Herz- und Thoraxchirurgie Magdeburg ein Versorgungssystem – vergleichbar mit einem „Brutkasten“ – für die Lunge entwickelt.
Rund 4,1 Millionen Menschen leiden laut WHO in Deutschland an einer Depression – Tendenz steigend. Psychotherapeutische Verfahren und antidepressive Medikamente sind wirksame und etablierte Therapieformen. Zunehmend gewinnt aber auch die nichtinvasive Hirnstimulation mit Magnetspulen als Behandlungsoption bei Depressionen an Bedeutung.
Im von der Bayerischen Forschungsstiftung geförderten Projekt „PACMAN“ des Universitätsklinikum Regensburg wird untersucht, welchen Einfluss die antimikrobielle Beschichtung auf die Verbreitung von Keimen in patientennahen Bereichen eines Krankenhauses hat.
Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg entwickelten eine Methode, um die Frage zu untersuchen, welche Rolle Lymphbahnen bei der Metastasierung von Krebszellen spielen. Das Ziel der Arbeit war, neue Möglichkeiten zu identifizieren, um die gefährliche Absiedlung und Ausbreitung von Tumorzellen zu blockieren.
Eine entscheidende Auflösungsgrenze in der Kryo-Elektronenmikroskopie ist geknackt. Holger Stark und sein Team am MPI für biophysikalische Chemie haben zum ersten Mal einzelne Atome in einer Proteinstruktur beobachtet und die bisher schärfsten Bilder mit dieser Methode aufgenommen.
Forscher am Vienna BioCenter entwickelten eine neue Methode für den SARS-CoV-2-Nachweis: mit besonders einfachen Mitteln erreicht ihr RT-LAMP Test Ergebnisse, die ähnlich sensitiv, spezifisch und deutlich billiger als PCR-Tests sind. Die Österreichische AGES empfiehlt daher ihren Einsatz für Krankenanstalten sowie Diagnostiklabors, welche bislang keine PCR-Diagnostik etabliert haben.
Ein internationales Forschungsteam hat jetzt Neuropilin-1 als Faktor identifiziert, der den Eintritt von SARS-CoV-2 über den bekannten Rezeptor ACE 2 in das Innere der Zellen offenbar erleichtert. Neuropilin-1 ist in den Schleimhäuten der Atemwege und der Nase zu finden, was eine strategisch wichtige Verortung sein könnte, um zum Infektionsgeschehen und zur Ausbreitung von SARS-CoV-2 beizutragen.
Patienten mit einer Schilddrüsenfunktionsstörung werden standardmäßig mit Medikamenten therapiert, die den gestörten Hormonhaushalt regulieren. Deren Wirkung wird mittels Blutbefunden überprüft. Ein Team der MedUni Wien erprobte nun im Rahmen einer Studie den Einsatz einer speziellen Art der MR-Untersuchung, um die Wirkung auch im Körpergewebe zu messen.
Bisher stützte man sich auf jahrzehntealte Modelle, nun hat ein Fluiddynamik-Team die Ausbreitung winziger Tröpfchen neu analysiert: Masken und Abstand sind gut, aber nicht genug.
In einer gemeinsamen Studie haben Forschende des Helmholtz Zentrums München und der UCLA neue Lösungen für die nicht-invasive medizinische Bildgebung entwickelt. Dabei werden unterschiedliche Strukturen wie Blutgefäße mehrfarbig und in Echtzeit sichtbar. Der neue Ansatz ermöglicht die Beobachtung zahlreicher Parameter (Multiplexing). Klinische Anwendungen könnten künftig davon profitieren.
Wissenschaftler am NCT/UCC und CeTI der TU Dresden haben mithilfe künstlicher Intelligenz erstmals eine Methode entwickelt, mit der Computer die Nutzung chirurgischer Instrumente vor deren Einsatz vorhersehen können. Sie verwendeten dafür ein neuronales Netz, das sie mit einem spezifischen Anforderungsprofil versahen und mit Videos von realen Operationen trainierten.
Die aktuelle SARS-CoV-2-Pandemie mit all ihren Auswirkungen auf die Gesellschaft – gesundheitlich wie wirtschaftlich – zeigt, wie dringend es ist, neue Therapien zur Behandlung von COVID-19 zu entwickeln. Gleichzeitig wird die Notwendigkeit deutlich, zukünftig auf neu auftretende Virusinfektionen gut vorbereitet zu sein.
Damit Sepsis-Patienten so rasch wie möglich das richtige Antibiotikum bekommen, haben Fraunhofer-Forschende ein diagnostisches Verfahren entwickelt, das die Hochdurchsatzsequenzierung von Blutproben nutzt und wesentlich schneller Ergebnisse liefert als herkömmliche kulturbasierte Techniken.
Noch immer werden in deutschen Kinderkliniken und Kinderarztpraxen zu häufig und oft unnötig Antibiotika verschrieben. Ein interdisziplinäres Team um Infektiologe Dr. Stefan Moritz vom Universitätsklinikum Halle (Saale) und Prof. Johannes Hübner, Infektiologe im Dr. von Haunerschen Kinderspital am LMU Klinikum in München, möchte dies ändern.
Das Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik IBMT ist Partner im BMBF-Verbundprojekt "EUREKA-AMeLie: Advanced Systems Engineering“. Das Projekt soll Produktionskosten für KMU senken und Designflexibilität erhöhen. Die beispielhafte Erprobung findet an Anwendungsfällen aus den Bereichen In-vitro-Diagnostik, Medizinprodukte und Implantate.
"Wir sollten die digitalen Möglichkeiten auch in der Schlafmedizin nutzen und das als Chance sehen, einen Wandel aktiv mitzugestalten", sagt Prof. Christoph Schöbel. Er ist Deutschlands einziger Professor für Schlaf- und Telemedizin. Wichtig sei es, zu schauen, von welchen telemedizinischen Angeboten die Patienten am meisten profitieren.
Neurowissenschaftler betrachten das Gehirn als ein Gebilde, das aus zwei grundlegenden Gewebetypen zusammengesetzt ist. Bis vor kurzem war über die Grenzfläche zwischen der weißen und der grauen Substanz - der so genannten "oberflächlichen weißen Substanz" - noch nicht viel bekannt.
Trotz großer Fortschritte in der Prävention und Therapie stecken sich jedes Jahr immer noch Millionen von Menschen mit dem HI-Virus an. Die Hauptlast von HIV/Aids fällt dabei auf Afrika. Zur Eindämmung der Epidemie braucht es innovative Methoden, um die frühzeitige Diagnose aller Betroffener zu ermöglichen.
Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Polymerforschung Dresden (IPF) werden im Rahmen eines vom BMBF-geförderten VIP+-Projekts modulare Polymer-Hydrogelsysteme nutzen, um 3D-Zellkulturen für Hochdurchsatz-Toxizitätsanalysen zu entwickeln.
Von der Momentaufnahme zum Film: Das bildgebende Verfahren Optische Kohärenztomografie (OCT) "hat Laufen gelernt" und kann jetzt feinste Gewebestrukturen auch während eines Eingriffs wie ein Live-Video in Echtzeit abbilden. Die neue intraoperative Bildgebung ermöglicht Augenchirurgen damit eine nie dagewesene Präzision.
Super-Resolution-Mikroskopie wird heute auf der ganzen Welt verwendet, doch sie kann trügerisch sein: TU Wien und Meduni Wien zeigen, dass die Bilder oft falsch interpretiert werden.
Aus der Aktivität einzelner Nervenzellen im Gehirn lässt sich ablesen, wie sicher wir bei einer Entscheidung sind. Das zeigt eine aktuelle Studie von Wissenschaftlern der Universität Bonn. Das Ergebnis ist unerwartet – eigentlich waren Bonner Forscher einem ganz anderen Bewertungs-Mechanismus auf der Spur. Die Resultate sind in Current Biology erschienen.
Das zunehmende Durchschnittsalter der Bevölkerung führt in der Allgemeinbevölkerung zu einer steigenden Gesamtzahl von Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen sowie Krebs – in der Folge wird auch das Zusammentreffen beider Erkrankungen bei einem Patienten immer wahrscheinlicher.
Ein interdisziplinäres Forschungsteam der Friedrich-Schiller-Universität Jena, des Leibniz-Instituts für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut – und des Universitätsklinikums Jena wird mit 4,5 Millionen Euro von der Carl-Zeiss-Stiftung für die Erforschung der biologischen Uhr gefördert.
Ein Forscherteam des Instituts für Genetik von Herzerkrankungen an der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster hat ein Virus-Expressionsmodell entwickelt, mit dem sich eine Vielzahl viraler Infektionen simulieren und analysieren lässt – auch die mit SARS-CoV-2. Die Studie ist in der Fachzeitschrift Scientific Reports erschienen.
Eine langfristig angelegte Forschungs- und Entwicklungsinitiative soll die Souveränität Deutschlands in der Impf- und Wirkstoffentwicklung sichern – empfiehlt das Forum Gesundheitsforschung jetzt in seinen Empfehlungen zur Covid-19-Pandemie. Für eine effiziente Gesundheitsforschung rät es zudem, nationale Dateninfrastrukturen für Forschungs- und -Versorgungsdaten besser aufeinander abzustimmen.
Rachel King von der britischen Botschaft schilderte auf dem Brexit-Webinar des BVMed am 27. Oktober 2020 die Verhandlungsposition des Vereinigten Königreichs. Man wolle nach wie vor ein Freihandelsabkommen mit der EU erreichen, um Zölle zu vermeiden - analog zu den Abkommen der EU mit Kanada oder Japan. "Ein Abkommen ist nach wie vor möglich", so King.
Nicht nur die Gefäße des Herzens können von Gefäßverkalkungen betroffen sein: In Deutschland leiden über 4,5 Millionen Menschen an einer peripheren Verschlusskrankheit (pAVK). Durch Verengungen oder Verschlüsse der peripheren Arterien werden die Extremitäten nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt und erhalten damit weniger Sauerstoff. Zu über 90 Prozent sind die Beine betroffen. Bleibt die pAVK längere Zeit unentdeckt, steigt das Risiko für schwere Folgen wie Amputation, Schlaganfall und Herzinfarkt. Umso wichtiger ist es, mögliche Symptome frühzeitig vom Arzt abklären zu lassen. Zur Behandlung existieren etablierte minimal-invasive Therapieverfahren, wobei moderne Stents die Möglichkeiten der Gefäßtherapie erweitern.
Schon im Teenageralter bemerkt Swetlana Koch, dass ihre Füße sich verformen und zunehmend schmerzen. Der Grund ist rasch gefunden: Sie leidet an einem Hallux valgus, einer weit verbreiteten Verformung des großen Zehs. Schätzungsweise rund 10 Millionen Menschen in Deutschland leiden darunter. Nach Operationen an beiden Füßen ist die heute 30-Jährige schmerzfrei und passt wieder in jeden Schuh.
Digitale Lösungen und Medizinprodukte leisten bereits heute einen wichtigen Beitrag für eine effiziente und qualitativ-hochwertige Gesundheitsversorgung. Die Digitalisierung im Gesundheitswesen kann die Patientensteuerung zwischen den Sektoren verbessern. Dieser Schatz muss gehoben werden. Sie kann aber auch als eigener Versorgungsbereich neue Patientenpfade gestalten und diese durch digitale Produkte und Services verbessern.
Die BVMed-Informationsreihe "Medizinprodukterecht" besteht aus derzeit 10 Broschüren in 2 Sets. Die Broschüren beider Sets sind auch einzeln bestellbar.
Der europäische Medizintechnik-Dachverband MedTech Europe hat eine interaktive Datenbank entwickelt, um die relevantesten und aktuellsten Erkenntnisse über den Stand der MedTech-Industrie zu liefern. Der BVMed ist Mitglied von MedTech Europe. Die Plattform wird regelmäßig aktualisiert und stützt sich auf Daten von nationalen und internationalen Verbänden sowie von Forschungsunternehmen. Sie finden hier Informationen über Innovation und Beschäftigung in der Industrie, die Tätigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU), Ausgaben für Medizintechnik, Handel und Marktgröße in Europa.
Die Europäische Kommission hat eine neue Webseite eingerichtet, auf der alle notwendigen Informationen für die Registrierung von Wirtschaftsbeteiligten in EUDAMED gesammelt werden. Die Seite geht ab dem 1. Dezember 2020 online. Das erste Modul der künftigen Europäischen Datenbank für Medizinprodukte (EUDAMED) wird eingeführt, um die Registrierung der Wirtschaftsakteure vor dem Geltungsbeginn der MDR und der IVDR zu ermöglichen.
Das Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) hat die Handlungsempfehlung "Hygiene in der Arztpraxis. Infektionsprävention in der ambulanten Versorgung für Ärztinnen und Ärzte und medizinisches Personal" veröffentlicht. Wegen der SARS-CoV-2-Pandemie wurde der Text noch einmal überarbeitet und ergänzt. Ziel der Handlungsempfehlung ist es, in verständlicher und kompakter Form notwendige Hygienemaßnahmen zu vermitteln und dadurch die Patientensicherheit zu stärken.
Das diesjährige BVMed-Hygieneforum beleuchtet am 10. Dezember 2020 digitale Lösungen und innovative Konzepte zur Infektionsprävention in Deutschland und Europa. Das Hygieneforum 2020 ist Teil des assoziierten Programms des Bundesministeriums für Gesundheit im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft 2020 und wird eröffnet von der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten, Prof. Dr. Claudia Schmidtke. Das Forum findet vor Ort in Berlin sowie online statt.
Erneut bestätigen Versorgungsforschungsdaten, dass die Messung des pulmonalarteriellen Drucks mit einem per Katheter eingesetzten Sensor bei Herzinsuffizienz-Patienten sicher ist – und mit weniger Klinikeinweisungen einhergeht.
Bei der Berechnung von individuell best-korrigierenden Intraokularlinsen (IOL) sind optimierte IOL-Konstanten ein unverzichtbarer Faktor für den refraktiven Erfolg der OP. Seit 2017 hat sich „IOLCon“ (www.iolcon.org) als zuverlässige, weltweit verfügbare Internet-Datenbank für Linsenspezifikationen und optimierte Konstanten international fest etabliert.
Von E-Rezept und ePA versprechen sich die Hilfsmittelversorger unter anderem Bürokratieentlastung. Zugleich sieht sich die Branche bei der Digitalisierung noch nicht so recht mitgenommen. Das ergab eine Umfrage der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) zur Lage der Sanitätshäuser und Homecare-Unternehmen in Deutschland.
Nach einem Sturz hat Helmut Wagner starke Schmerzen in der Hüfte. Das Becken ist gebrochen, der 82-Jährige kann nicht mehr gehen. Erst nach mehreren Monaten entdecken die Ärzte die wahre Ursache der Beschwerden, die die Heilung des Beckenbruchs verhindert. Er bekommt eine individuell angefertigte Titanprothese für den rechten Beckenknochen aus dem 3-D-Drucker. Das individuelle Implantat basiert auf den CT-Aufnahmen, einem computergestützten Verfahren und einem Kunststoffmodel. Heute ist er schmerzfrei – und zuversichtlich, bald auch wieder ohne Gehhilfen mobil sein zu können.
Zuckerkranke Kinder sind schwer zu behandeln, weil sich weder ihr Bewegungsdrang noch ihr Essverhalten kontrollieren lässt und sich der Glukosebedarf in Wachstumsphasen stark ändern kann. Betroffene können offenbar von einem künstlichen Pankreas profitieren, ergab eine US-Studie. Dabei passt eine Pumpe die Insulinfreisetzung automatisch an die aktuell kontinuierlich gemessenen Glukosewerte an.
Der BVMed hat zum Welt-Thrombose-Tag am 13. Oktober Verbesserungen bei der Aufklärung, Prophylaxe und Therapie von Thrombosen angemahnt. Das ist angesichts von rund 100.000 Lungenembolie-Toten in Deutschland dringend geboten. Auch vor dem Hintergrund zunehmender thromboembolischer Komplikationen im Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen weist der BVMed auf die Bedeutung mechanischer Maßnahmen zur Thrombose-Prophylaxe hin.
Bei Patienten mit neurologischen Bewegungsstörungen wie Morbus Parkinson und Dystonie konzentriert sich die Therapie auf die Linderung der Symptome. Mit der Tiefen Hirnstimulation steht dabei seit Jahrzehnten eine chirurgische Behandlungsoption zur Verfügung. Die THS-Technologie der nächsten Generation ermöglicht über das kontinuierliche Messen der Gehirnströme nun erstmals, die Behandlung genauer auf die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Patienten abzustimmen.
Der BVMed informiert in einer Serie von digitalen Schulungen über die neuen regulatorischen Anforderungen aus der EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR). Der neue regulatorische Rahmen für die MedTech-Branche gilt ab dem 26. Mai 2021. Die nächsten MDR-Schulungen des BVMed – exklusiv für seine Mitgliedsunternehmen – beschäftigen sich am 29. Oktober 2020 mit den Pflichten der Wirtschaftsakteure und am 19. November 2020 mit UDI und Eudamed. Außerdem findet am 27. Oktober 2020 ein Brexit-Webinar des BVMed statt.
Der CDU-Bundestagsabgeordnete Tino Sorge, Berichterstatter seiner Fraktion für Digitalisierung und Gesundheitswirtschaft, hat sich auf dem digitalen Gesprächskreis Gesundheit des BVMed für einen besseren Zugang der Gesundheitswirtschaft zu Versorgungsdaten ausgesprochen. „Wir müssen die vorhandenen Daten für die Industrie besser nutzbar machen“, so Sorge.
Die COVID-19-Pandemie hat auch auf die Medizintechnik-Branche dramatische Auswirkungen. Die Unternehmen, die im BVMed organisiert sind, erwarten in diesem Jahr einen Umsatzrückgang von durchschnittlich 4,9 Prozent – nach einem Umsatzplus von 3,3 Prozent im Vorjahr. Der Absturz betrifft vor allem kleinere und mittlere Unternehmen. Hinzu kommen starke Rückgänge beim für die Branche so lebenswichtigen Export, erläuterte der BVMed bei der Vorstellung der Ergebnisse der BVMed-Herbstumfrage auf seiner digitalen Jahres-Pressekonferenz.
Der Gesamtumsatz der produzierenden Medizintechnikunternehmen (mit über 20 Beschäftigten) legte in Deutschland nach Angaben der offiziellen Wirtschaftsstatistik im Jahr 2019 um 10,4 Prozent auf 33,4 Milliarden Euro zu. Der Inlandsumsatz stieg auf 11,5 Milliarden Euro. Der Auslandsumsatz stieg um 10,9 Prozent auf insgesamt 21,9 Milliarden Euro. Bei einer Exportquote von rund 65 Prozent ist das Auslandsgeschäft von zentraler Bedeutung für die Hersteller.
Zahlen, Daten und Fakte zur MedTech-Branche. Inhalt: 1. Der Markt für Medizintechnologien; 2. Marktzulassung und Überwachung von Medizinprodukten; 3. Erstattung und Nutzenbewertung von Medizinprodukten; 4. Politische Handlungsempfehlungen; 5. Medizintechnologien der Zukunft (Stand: 1. Oktober 2020)
Die Beschäftigtenzahlen in der Gesundheitswirtschaft steigen stärker als im Durchschnitt der deutschen Wirtschaft. Seit 2007 hat die Gesundheitswirtschaft mehr als 1,6 Millionen Stellen geschaffen. Sie beschäftigt inzwischen fast so viele Erwerbstätige wie das gesamte Verarbeitende Gewerbe. Mittlerweile arbeiten in der Gesundheitswirtschaft 7,6 Millionen Menschen, also jeder sechste Erwerbstätige.
Die größten Stärken des Standorts Deutschland sind nach den Ergebnissen der BVMed-Herbstumfrage 2020 vor allem die gut ausgebildeten Fachkräfte sowie die gute Infrastruktur, beispielsweise die Verkehrswege. Häufig genannte Stärken sind zudem das hohe Versorgungsniveau der Patienten, gut ausgebildete Wissenschaftler und Ingenieure sowie gute Rahmenbedingungen für den Export.
Die MedTech-Branche beschäftigt in Deutschland insgesamt über 210.000 Menschen. Alleine in den letzten 5 Jahren sind über 12.000 neue Stellen geschaffen worden. Jeder Arbeitsplatz in der Branche sichert zudem 0,75 Arbeitsplätze in anderen Sektoren.
Hier finden Sie alle Dokumente zum BVMed-Medienseminar am 1. Oktober 2020 in Berlin. Die Fokusthemen: Die aktuelle Lage der MedTech-Branche: Ergebnisse der Herbstumfrage 2020 | Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die MedTech-Branche | Gesundheitspolitische Forderungen | Aktueller Stand der DiGA-Verhandlungen
Die MedTech Unternehmen beschäftigen in Deutschland über 215.000 Menschen. Die MedTech-Branche ist stark mittelständisch geprägt. 93 Prozent der MedTech-Unternehmen beschäftigen weniger als 250 Mitarbeiter. Und die Branche ist ein wichtiger Treiber des medizinischen Fortschritts. Dafür werden sehr intensive Forschungsanstrengungen unternommen. Im Durchschnitt investieren die MedTech-Unternehmen rund 9 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Deutsche Medizintechnik ist auf dem Weltmarkt sehr erfolgreich. Die Exportquote lag im Jahr 2019 bei rund 65 Prozent. Der Inlandsumsatz liegt bei über 33 Milliarden Euro.