• Error
  • Arztwirtschaft
  • Error
  • Informationsdienst Wissenschaft
  • kma
  • Bundesärztekammer
  • Biermann Medizin
  • HealthCare in Europe
  • MEDICA
  • BVMed

RSS Error: A feed could not be found at `http://news.doccheck.com/de/rss/Medizin/standard`; the status code is `410` and content-type is `text/html; charset=iso-8859-1`

Trotz Corona-Krise erzielen die Börsenwerte seit Monaten immer neue Rekorde. Ärzte profitieren davon allerdings kaum, wie die Finanzspezialisten für diesen Berufszweig jetzt ermittelt haben. Sie raten deshalb zu mehr Mut.
Das Ifo-Institut erwartet hohe Inflationsraten im laufenden und kommenden Jahr. Ein aktueller Treiber ist der Benzinpreis, der ein Sieben-Jahres-Hoch erreicht hat.
In dieser Folge des Podcasts „What’s up Doc?! – Sprechstunde mal anders” von Doctolib und ARZT & WIRTSCHAFT teilt Dr. Ulrike Koock ihre Erfahrungen als Landärztin in der Wetterau in Hessen. Sie spricht mit Moderator Dr. Dierk Heimann darüber, warum es sie aufs Land verschlagen hat und welche Vorteile sie darin sieht.
Die Gefahr, sich bei der Ausübung des Berufs mit dem Coronavirus anzustecken, ist in Gesundheitsberufen mit durchschnittlich 35 Prozent bereits am höchsten. Besonders gefährdet sind Mediziner, hier ist die Ansteckungsquote fast doppelt so hoch.
Wer sein Vermögen frühzeitig regelt, kann trotzdem weiter von den Erträgen profitieren und muss den Fiskus erst ab hohen Summen am Vermögensübergang beteiligen. Das geht mit einem Modell, das die meisten nur von Immobilien kennen.
Ob neue Patienten den Weg in die Praxis oder Fachklinik finden, hängt vor allem davon ab, wie schnell sie einen Termin bekommen. Aber auch Wohnortnähe und die Bewertungen durch andere Patienten spielen eine große Rolle, wie eine Umfrage der BITKOM zeigt.
Streitereien unter Kollegen sind normal. Doch was ist zu tun, wenn die Konflikte so heftig werden, dass ein Teil des Teams die Entlassung eines Kollegen fordert – und ansonsten mit Eigenkündigung droht?
Ob aus Unsicherheit oder aus Gedankenlosigkeit: Ärzte neigen dazu, ihre Patienten mit Fachausdrücken zu überfordern. Wie eine aktuelle Umfrage zeigt, hatte bereits jeder dritte Patient Verständnisprobleme beim Gespräch mit dem Arzt.
Viele setzen beim Geldanlegen auf Robo-Advisor. Die digitale Vermögensverwaltung kann einiges. Aber einen Schutz vor Kursverlusten oder anderen Anlagerisiken bietet sie nicht.
Die grundsätzliche Einschränkungen für homosexuelle Männer bei der Blutspende wird aufgehoben. Das teilte die Bundesärztekammer heute mit. 
Wer die Kosten für sein heimisches Arbeitszimmer bei der Steuer geltend machen will, muss klare Kriterien erfüllen. Angesichts der Corona-Pandemie sind die Regeln für 2020 etwas angepasst worden.
Ärzte, die in ihrer Praxis nur zehn oder weniger Mitarbeiter beschäftigten, sind nicht an die strengen Regeln des Kündigungsschutzgesetzes gebunden. Dennoch müssen sie einiges beachten, wenn sie ihr Team verkleinern wollen.

RSS Error: A feed could not be found at `https://www.allgemeinarzt-online.de/rss`; the status code is `200` and content-type is `text/html`

Berlin, 28.09.2021. Die Deutsche Gesellschaft für Angiologie – Gesellschaft für Gefäßmedizin e. V. (DGA) begeht vom 30.09. bis zum 02.10.2021 ihren 50. Jahreskongress in Berlin. Zusammen mit dem 5. DGA-Interventionskongress wird die Jubiläumstagung als Hybridveranstaltung ausgerichtet. Unter dem Motto „Gefäßmedizin 2.0 – Angiologie am Puls der Zeit“ treffen sich über 600 ExpertInnen vor Ort und digital.
Der am 7. Oktober 2021 beginnende dreitägige Kongress für Kinder- und Jugendmedizin in Berlin greift die Digitalisierung auf – nicht nur als Teil unserer Lebenswelt, sondern auch als Basis für Forschung und Wissenschaft sowie als Bestandteil der klinischen und ambulanten Versorgung.
Bindegewebszellen verdauen vermehrt eigene Bestandteile, wenn das Gewebe versteift – ein Verhalten, das das Wachstum benachbarter Krebszellen fördert. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Marburger Hochschulmedizin in einer Studie, die das Wissenschaftsmagazin PNAS online veröffentlicht.
Rote Augen zählen zu den häufigsten Gründen für das Aufsuchen von Notfallambulanzen und nehmen in Folge der Pandemie zu, wie Experten registrieren. Sie können auf vergleichsweise harmlose Ursachen wie trockene Augen oder Lidrand- und Bindehautentzündungen hinweisen, aber auch Anzeichen ernster und bedrohlicher Erkrankungen sein. Welche Alarmsignale unbedingt beachtet werden müssen, erläutert Professor Dr. med. Uwe Pleyer auf der Kongress-Online-Pressekonferenz der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) am Donnerstag, den 30. September 2021.
Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie verleiht Rudolf-Schoen-Preis - PD Dr. med. Alexander Pfeil wird geehrt Berlin/Nürnberg, September 2021 – Röntgenaufnahmen zeigen Rheumatologen den Zustand der Gelenke ihrer Patienten und erlauben ihnen ein Urteil über die Wirksamkeit einer medikamentösen Behandlung. Computergestützte Diagnoseverfahren verbessern die Röntgenanalyse erheblich, präzisieren und beschleunigen sie. Für seine Forschungsarbeiten auf diesem Gebiet erhält Privatdozent Dr. med. Alexander Pfeil vom Universitätsklinikum Jena in diesem Jahr den mit 10.000 Euro dotierten Rudolf-Schoen-Preis der Stiftung der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh).
Im Rahmen der virtuellen Mitgliedertage der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) hat DGP-Präsidentin Prof. Dr. Claudia Bausewein den diesjährigen Förderpreis der Fachgesellschaft gleichberechtigt an zwei Forschungsgruppen verliehen: „Die Arbeiten der beiden Teams haben die Jury – bei insgesamt hoher Qualität der Einreichungen – besonders in methodischer Hinsicht beeindruckt.“
Blick in molekulare Strukturen eines Zellrezeptors 
Ein Schalter, der über „hungrig“ oder „satt“ maßgeblich mitbestimmt, ist ein winziges Protein, nur wenige Nanometer groß. Forschenden der Charité – Universitätsmedizin Berlin ist es gelungen, das unter anderem für die Regulation des Hungergefühls zuständige Protein, den sogenannten Melanocortin-4-Rezeptor (MC4R), und mit ihm in Interaktion stehende Hormone als räumliche Strukturen im Detail abzubilden. Damit konnte das Forschungsteam die molekularen Mechanismen der Aktivierung, aber auch der Hemmung des Rezeptors im Fachmagazin Cell Research* beschreiben.
Wirkverstärker in Impfstoffen – Adjuvanzien – entfalten ihre Wirkung durch Anregung von angeborenem und erworbenem Immunsystem. Eine Forschungsgruppe unter Federführung des Paul-Ehrlich-Instituts und des Friedrich-Loeffler-Instituts hat in einem Modellsystem mit kultivierten menschlichen Immunzellen den vielfältigen Einfluss unterschiedlicher Adjuvanzien, die in Impfstoffen verwendet werden, auf Immunzellen analysiert. Die Erkenntnisse können für die Beurteilung von Adjuvanzien im Kontext der Impfstoffentwicklung und -regulation genutzt werden. Über die Ergebnisse berichtet PNAS in seiner Online-Ausgabe vom 24.9.2021.
Ausschreibung des Helmholtz-Preises 2022
Innovative Projekte schließen Versorgungslücken in der ambulanten Palliativversorgung Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin hat zum 14. Mal den „Anerkennungs- und Förderpreis für ambulante Palliativversorgung“ verliehen. Im Rahmen einer virtuellen Veranstaltung wurden zwei gleichwertige erste Preise an die Projekte "Palliativlotsin© für Menschen mit einer weit fortgeschrittenen Tumorerkrankung in der Stadt Bremen" und "Homecare ALS - früh einsetzende, ambulante, spezialisierte Versorgung von Menschen mit amyotropher Lateralsklerose durch ein multiprofessionelles Team" vergeben. Der insgesamt mit 10.000 € dotierte Preis wird seit 2008 jährlich von der Firma Grünenthal gestiftet.
Vom 4. bis 7. Oktober 2021 finden die Photonics Days Berlin Brandenburg im Hybridformat statt. Das Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) beteiligt sich mit Vorträgen und an der zweitägigen Ausstellung am 6./7. Oktober in Berlin-Adlershof.
Renommiertester biomedizinischer Forschungspreis der USA geht an Prof. Peter Hegemann
Berlin - Die Corona-Pandemie hat einmal mehr verdeutlicht, wie wichtig medizinische Forschung ist, um die Qualität der medizinischen Versorgung zu verbessern und evidenzbasiertes Wissen zu generieren. In ihren Positionen zur Gesundheitspolitik fordert die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) e.V. die künftige Bundesregierung deshalb auf, bessere Rahmenbedingungen für die Gesundheitsforschung zu schaffen. Dazu gehöre beispielsweise, Laboren auch in Zukunft die Entwicklung eigener Untersuchungsverfahren zu ermöglichen und Registerdaten für die Forschung leichter zugänglich zu machen.
Alarmierende Zahlen: Patientinnen und Patienten, die COVID-19 überstanden haben, sind laut einer neuen Studie [1] mit über 1,5 Millionen US-Veteranen stark gefährdet, eine chronische Nierenerkrankung (CKD) zu erleiden. Gegenüber nicht erkrankten Menschen ist ihr Lebenszeitrisiko, Dialysepatientin/Dialysepatient zu werden, sogar fast dreimal so hoch. Bei allen ehemals Erkrankten wurde im Verlauf ein sigifikant erhöhter, jährlicher Verlust der glomerulären Filtrationsrate (eGFR) beobachtet, Wichtig für die Nachsorge: Die typischen „Long-COVID-Symptome“ wie Fatigue oder Kopfschmerzen können auch auf eine Nierenschädigung hindeuten.
Frauen haben hormonbedingt einen natürlichen Nieren- und Gefäßschutz. Dieser sorgt dafür, dass Nierenerkrankungen bei ihnen zunächst langsamer voranschreiten. Außerdem haben Frauen generell eine geringere Sterblichkeit als gleichaltrige Männer. Dennoch scheinen bei Dialysepatientinnen diese beiden Vorteile nicht zum Tragen zu kommen – ihre Sterblichkeit ist ebenso hoch wie die ihrer Mitpatienten. Es stellt sich also die Frage, ob Behandlungsunterschiede für das relativ schlechtere Outcome verantwortlich sind. Eine aktuelle Studie [1] zeigt z. B., dass Patientinnen mit diabetischer Nephropathie höhere Blutdruck- und Blutfettwerte haben als ihre Mitpatienten.
Heimdialyseverfahren sind in Deutschland unterrepräsentiert. Die im Rahmen des Innovationsfonds geförderte MAU-PD-Studie identifizierte Faktoren für den geringen Anteil der Heimverfahren. Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie zog Konsequenzen und entwickelte einen 10-Punkte-Plan zur Stärkung der Heimdialyse und Nierentransplantation.
Gerade in frühen Stadien chronischer Nierenerkrankungen (CKD) schlägt eine medikamentöse Therapie meist gut an; aber auch in fortgeschrittenen Stadien können kritische Blutwerte bei konsequenter, adäquater Behandlung unter Kontrolle gebracht werden – so dass die Notwendigkeit einer chronischen Dialysebehandlung meist noch längere Zeit hinausgezögert oder ganz vermieden werden kann. Die Möglichkeiten und Chancen der rechtzeitigen Erkennung und effektiven Therapie werden jedoch häufig vertan – das zeigte eine aktuellle Auswertung von Daten der AOK Nordost, die erstmals Routine-Laborparameter der Nierenfunktion mit Diagnosedaten von über 6.000 CKD-Patientinnen und -Patienten verglich [1].
Der Berliner Arzt und Forscher Kai Schmidt-Ott erforscht die Ursachen von Nierenversagen und entwickelt neue Methoden, um Nierenerkrankungen besser zu diagnostizieren und zu behandeln. Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie würdigt seine Arbeit mit dem Franz-Volhard-Preis 2021. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert.
Die Systemische Gesellschaft (SG) und die Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF) vergeben gemeinsam einen wissenschaftlichen Forschungspreis.
Im Beisein von Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank wurde heute im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) der Grundstein für zwei innovative Forschungszentren unter einem Dach gelegt: Für den Campus Forschung II und das Hamburg Center for Translational Immunology (HCTI). Die Zentren sind mit rund 150 Laboreinheiten optimal geeignet für die grundlagenwissenschaftliche und klinisch orientierte Immunitäts-, Infektions- und Entzündungsforschung im UKE. Die Fertigstellung ist für Ende 2023 vorgesehen.
Bewohner*innen von stationären Alten- und Pflegeeinrichtungen sind besonders gefährdet in der COVID-19 Pandemie. Dabei lassen sich viele Todesfälle mit gezielten Maßnahmen vermeiden, unter anderem durch regelmäßiges Testen. Darauf deutet eine neue Übersichtsarbeit von Forschenden an der Pettenkofer School of Public Health der LMU München hin. Diese wurde in Zusammenarbeit mit dem unabhängigen internationalen Forschungsnetzwerk Cochrane im Rahmen des Projekts CEOsys des Netzwerk Universitätsmedizin (NUM) erstellt.
Die Anzahl der Cannabis-Konsumenten ist in Europa zwischen 2010 und 2019 im Durchschnitt um mehr als ein Viertel gestiegen. Dabei hat auch der besonders riskante tägliche oder fast tägliche Konsum zugenommen. Das sind die Ergebnisse einer im Fachmagazin The Lancet Regional Health – Europe veröffentlichten Auswertung von Wissenschaftler:innen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE). Die Forschenden haben anhand öffentlich zugänglicher Daten aus Ländern der Europäischen Union sowie aus Großbritannien, Norwegen und der Türkei die aktuellen Entwicklungen beim Cannabiskonsum, die Behandlungszahlen und den THC-Gehalt untersucht.
Heute erscheint die 3. Version der 3. Auflage der Nationalen VersorgungsLeitlinie (NVL) Chronische Herzinsuffizienz mit teils neuen Empfehlungen zur medikamentösen Therapie. Sie ist auf den Internetseiten des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin (ÄZQ) frei verfügbar.
Clinician Scientists wollen sich fakultätsübergreifend vernetzen und gemeinsame Interessenvertretung etablieren
In wenigen Tagen beginnen die DGK Herztage 2021 im World Conference Center in Bonn. In zwei spannenden Pressekonferenzen stellen Expert*innen aktuelle Hot Topics der Herzmedizin vor. Journalist*innen sind herzlich eingeladen, entweder vor Ort oder Online an den Pressekonferenzen und Sitzungen des Kongresses teilzunehmen.
Jetzt bewerben! Im Rahmen ihres Förderprogrammes 2021 schreibt die Peter Beate Heller-Stiftung im Stifterverband eine Junior-Forschungsgruppe „Gesunde Orte – Therapeutische Landschaften“ aus. Damit möchte die Stiftung die interdisziplinäre Forschung zu Einflüssen von Raum, Landschaften und Orten („places“) auf die physische, psychische und soziale Gesundheit stärken. Die Junior-Forschungsgruppe wird für einen Zeitraum von bis zu 3,5 Jahren mit bis zu 560.000 Euro gefördert. Eine Bewerbung ist bis zum 30. November 2021 möglich.
Um toxische Proteine schneller abzubauen, können sich Immunzellen im Gehirn bei Bedarf zu Verbünden zusammenschließen. Das zeigt eine gemeinschaftliche Studie der Universität Bonn, des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und des Institut François Jacob in Frankreich. Bei bestimmten Mutationen, die zur Parkinson-Erkrankung führen können, ist diese Zusammenarbeit hingegen beeinträchtigt. Die Ergebnisse sind in der renommierten Fachzeitschrift Cell erschienen.
Dr. Suzan Al-Gburi wird am 23. Oktober 2021 vom Deutschen Ärztinnenbund für ihre Geschlechterforschung mit dem Wissenschaftspreis 2021 ausgezeichnet. Die junge Forscherin zeigte, das weibliche Ratten besser gegen Veränderungen des Herz- Kreislaufsystems geschützt sind als männliche. Entscheidend dafür ist offenbar das verstärkte Vorhandensein von blutdrucksenkenden Angiotensin-II-Typ-2-Rezeptoren und endothelialen β3-adrenergen Rezeptoren – das sind jene Zielstrukturen, die von natürlichen Botenstoffen im Körper aktiviert werden und den schädlichen Umbau von Herz- sowie Gefäßwand verlangsamen können.
Es ist ein wichtiger Moment für alle Frauen in Deutschland, die ein Kind erwarten, stillen oder eine Schwangerschaft planen. Nach monatelangem Drängen der gynäkologischen Fachverbände auf Basis wissenschaftlicher Empfehlungen (1) gibt es jetzt einen Durchbruch. Was sagen die ärztlichen GeburtshelferInnen?
Jährlich vergibt die Deutsche Gesellschaft für Immunologie Nachwuchspreise an junge WissenschaftlerInnen, die einen herausragenden Beitrag auf dem Gebiet der Immunologie geleistet haben. 2021 fand die Preisverleihung am 20. und 21. September im Rahmen eines virtuellen wissenschaftlichen Symposiums statt.
Vor 20 Tagen begann der Berliner Tarifstreik an den Häusern von Charité und Vivantes. Nun scheint ein Ende in Sicht, Verdi zeigt sich optimistisch. In einigen Bereichen gibt es schon eine Einigung.
Die Marienhaus-Gruppe holt sich Philipp Löwenstein in die Geschäftsführung der Marienhaus Kliniken Mainz GmbH. Er wechselt zum 1. November 2021 von Helios zu dem christlichen Träger.
Die Universitätsmedizin Halle (Saale) und die AOK Sachsen-Anhalt geben den Startschuss für das neue Zentrum digitale Medizin. Es dient der Strukturierung und Organisation digitaler Angebote für unterschiedliche Zielgruppen.
Die Universitätskliniken haben eine Recruiting-Kampagne unter dem Motto „Auf den Punkt:Intensiv“ gestartet. Sie werben um dringend gesuchte Intensivpflegende.
Obwohl es in der Krankenpflege viele offene Stellen gäbe, hätten die Kliniken in Deutschland die dafür zur Verfügung gestellten Fördermittel nicht voll umfänglich genutzt, berichtet der RND.
Die Stimmung gegenüber ungeimpften Covid-19-Patientien in Kliniken verschlechtert sich zunehmend. Das Personal ist frustriert, Menschen zu behandeln, die mit vollständiger Impfung wahrscheinlich keine Behandlung bräuchten.
Die neue SWR Dokureihe „SOS Großstadtklinik“ gibt direkte Einblicke in den Krankenhausalltag des Diakonie-Klinikums Stuttgart. Die Folgen sind ab dem 27.09.21 in der ARD Mediathek und ab dem 04.10.2021 im SWR Fernsehen zu sehen.
An den Kliniken von Charité und Vivantes stehen die Zeichen weiter auf Streik, es konnte noch keine Einigung mit der Gewerkschaft Verdi erzielt werden. Weitere Gespräche sind geplant.
Joachim Prölß, Vorstand für Pflege und Personal des Universitätklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), ist zum neuen Vorsitzenden der Initiative Gesundheitswirtschaft e.V. (IGW) gewählt worden.
Jens Spahn (CDU) und Karl Lauterbach (SPD) haben sich per Direktmandat einen Platz im Bundestag gesichert. Beide konnten sich deutlich gegenüber ihren Mitbewerberinnen und Mitbewerbern durchsetzen.
ePA, eAU, KIM & Co.: Durch die Pflicht zur Anbindung an die Telematikinfrastruktur und das KHZG kommen enorme Veränderungen auf Kliniken zu. Die richtige Krankenhaussoftware kann dabei notwendige Stabilität, Funktionalität und Interoperabilität bieten.
Ob Webinar oder Präsenzveranstaltungen, in unserem neuen Seminarangebot 2021/2022 haben wir aufgrund der anhaltenden Situation beides bedacht! Mit diesen Fortbildungsmöglichkeiten möchten wir die Chance nutzen, näher mit Ihnen in den Dialog zu treten, um noch konkreter auf Ihre Bedürfnisse eingehen zu können. Ihre Anmeldung können Sie bequem von zu Hause über unsere Homepage: www.agkamed.de vornehmen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Der Aufsichtsrat der Evangelischen Kliniken Essen-Mitte (KEM) hat Dr. Joachim F. Panek am 20. September 2021 einstimmig zu seinem neuen Vorsitzenden gewählt. Sein Vorgänger hatte die Position nur interimsmäßig inne.
Vor rund vier Wochen wurde Prof. Christian Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Universitätsmedizin Rostock (UMR), vorrübergehend freigestellt. Nun geht er gerichtlich dagegen vor, um auf seinen Posten zurückkehren zu können.
Wie am 23. September 2021 bekannt gegeben wurde, verlässt Dr. Ute Haase den Klinikbetreiber Mediclin Ende Oktober. Ihre neue Position im Vorstand der DAK-Gesundheit tritt sie zum 1. März 2022 an.
Seit Monaten sind die Kliniken Nordoberpfalz im Gespräch. Es geht zum einen um die finanzielle Situation und die laufende Sanierung und aktuell auch um den Posten von Vorstand Dr. Thomas Egginger.
In einer ersten Tranche werden acht bayerische Kliniken werden von der Europäischen Kommission mit UVD-Desinfektionsrobotern ausgestattet. Der "Virenkiller" funktioniert digital.
Laut dem Klinikverbund Hessen gefährden die Tarifforderungen der Ärztegewerkschaft Marburger Bund die Versorgung. Sie seien nicht finanzierbar und bedrohen die Existenz von Krankenhäusern.
Das Change-Management-Projekt „Reset Wandsbek“, welches die Asklepios Klinik in Hamburg schon im Oktober 2019 startete, überzeugte die Jury des deutschen Change Awards 2021. Insbesondere von den nachhaltigen Lösungsansätzen war sie angetan.
Der Gesundheitswirtschaftskongress 2021 war das, was sich viele seit langem zurückgewünscht haben: ein Ort der persönlichen Begegnung in der Gesundheitswirtschaft. Ein Bericht von Tobias Krick, Co-Founder von Healthcare Innovations.
Seit Juli 2020 ist Dr. Ute Haase bei Mediclin Regionalgeschäftsführerin für die Region Südwest. Nun verlässt sie das Unternehmen Ende Oktober auf eigenen Wunsch.
Dr. Lara Maier hat sich bewußt gegen die klassische Karriere in der Medizin entschieden, um sich der digitalen Welt zu widmen. Als Medical Director bei Caspar Health treibt sie die Teletherapie voran und recherchiert bereits für das nächste Therapieprogramm.
Ulf Ludwig, CEO der Medical Park Klinikgruppe, wurde am 16. September 2021 auf der Jahresmitgliederversammlung des Verbandes der Privatkrankenanstalten in Bayern e.V. (VPKA) als neues Mitglied in den Vorstand gewählt.
Nach einem Hackerangriff sind die Computersysteme an fast einem Dutzend Akut- und Rehakliniken der SRH Kliniken sicherheitshalber vom Netz genommen worden. Das teilte ein Sprecher am 22.9.2021 mit. Zuvor hatte der SWR berichtet.
Die Biontech-Gründer Özlem Türeci und Ugur Sahin und die Biontech-Mitarbeiterin Katalin Karikó (Biomechanikerin) werden für die Entwicklung des Corona-Impfstoffs mit dem Paul Ehrlich- und Ludwig-Darmstädter-Preis 2022 ausgezeichnet.
Am 14. Oktober 2021 verhandeln der Marburger Bund und die VKA einen neuen Tarifvertrag der Ärztinnen und Ärzte. Gefordert werden u.a. Kernruhezeit sowie 5,5 Prozent mehr Gehalt.
Sebastian Spies übernimmt zum 1. Januar 2022 die Krankenhausdirektion des DGD Diakonie-Krankenhaus Wehrda. Er tritt die Nachfolge von Volker Röhrig an, der zum Kreiskrankenhaus Alsfeld wechselt.
Berichten des SWR zufolge befinden sich vier Kliniken im Ahrtal über zwei Monate nach der Flutkatastrophe noch immer im Ausnahmezustand. Der Wiederaufbau solle laut Gesundheitsminister Clemens Hoch mindestens 100 Millionen Euro kosten.
Karl-Ferdinand von Fürstenberg wird zum 1. April 2022 Geschäftsführer der Pro Homine Holding und aller Einzelgesellschaften. Derzeit ist er Kaufmännischer Direktor am Gemeinschaftskrankenhaus Bonn.
In einer Sondersitzung des Bildungs- und Gesundheitsausschusses am 21. September 2021 haben die Parteien in Mecklenburg-Vorpommern über die angespannte Situation der Universitätsmedizin Rostock diskutiert.

 

Jena - Herbstzeit ist nicht nur Erkältungs-, sondern auch Grippezeit. „Deshalb sollte man jetzt an die Grippeschutzimpfung denken“, empfiehlt die Präsidentin der Landesärztekammer, Dr. Ellen Lundershausen, den Thüringern.

 

Jena - Herbstzeit ist nicht nur Erkältungs-, sondern auch Grippezeit. „Deshalb sollte man jetzt an die Grippeschutzimpfung denken“, empfiehlt die Präsidentin der Landesärztekammer, Dr. Ellen Lundershausen, den Thüringern. „Gehen Sie aktiv auf Ihre Ärztin bzw. auf Ihren Arzt zu und fragen Sie nach der Impfung gegen die saisonale Influenza“. Diese bietet den besten Schutz vor einer Erkrankung, und die Monate Oktober und November gelten als optimaler Impfzeitpunkt. Insbesondere Menschen ab 60 Jahren, chronisch Kranke aller Altersstufen und Personen, die aufgrund ihres Berufes mit vielen Menschen in Kontakt kommen, sollten sich impfen lassen. Wichtig zu wissen ist, dass eine Grippeschutzimpfung nicht eine mögliche Impfung gegen Corona beeinträchtigt. „Also nutzen Sie die jetzigen Möglichkeiten und schützen sich und andere“, so Ärztekammerpräsidentin Lundershausen.

„Auch sollten wir Ärztinnen und Ärzte selbst sowie medizinisches und pflegerisches Personal mit gutem Beispiel vorangehen“, ergänzt Dr. Ellen Lundershausen. „Die Impfung dient in diesem Fall dann nicht nur dem individuellen Schutz, sondern dämmt auch die Möglichkeiten der Weiterverbreitung in Kliniken und Praxen ein.“

Darüber hinaus sollten auch Arbeitgeber überlegen, ob sie nicht ihren Beschäftigten die Grippeschutzimpfung über die jeweiligen Betriebsmediziner anbieten. „Die Landesärztekammer Thüringen hat damit bisher gute Erfahrungen gemacht“, so die Ärztekammerpräsidentin.

www.laek-thueringen.de

 

 

Berlin - Menschen sorgen für die Gesundheit von Menschen. Daher müssen sie auch in den Mittelpunkt des Gesundheitswesens gestellt werden. So lautet die Kernforderung der Ärztekammer Berlin an den neuen Berliner Senat, welche die Delegiertenversammlung der Ärztekammer Berlin einstimmig beschlossen hat.

 

Berlin - Menschen sorgen für die Gesundheit von Menschen. Daher müssen sie auch in den Mittelpunkt des Gesundheitswesens gestellt werden. So lautet die Kernforderung der Ärztekammer Berlin an den neuen Berliner Senat, welche die Delegiertenversammlung der Ärztekammer Berlin einstimmig beschlossen hat.

In insgesamt neun Forderungen formuliert die Berliner Ärzt:innenschaft die drängendsten Themen zur Sicherung einer guten Berliner Gesundheitsversorgung. Eingefordert wird ein funktionierender und verlässlicher politischer Rahmen, in dem die Mitarbeitenden aller Einrichtungen des Gesundheitswesens in bester Weise zum Wohle aller Patient:innen arbeiten können.

Für verlässliche Strukturen, bessere Kommunikation und Klimaneutralität

Dazu gehört es, einheitliche Lösungen mit verlässlichen Strukturen zur Finanzierung der Beratung und Versorgung von Menschen ohne oder mit unzureichender Krankenversicherung zu schaffen. Zudem haben die Erfahrungen während der COVID-19-Pandemie gezeigt, dass die Kommunikation zwischen der Berliner Politik und den Akteuren des Gesundheitswesens verbessert werden muss. Daher appelliert die Berliner Ärzt:innenschaft für die Einrichtung eines runden Tisches, um anstehende Themen wie beispielsweise die digitale Transformation des Gesundheitswesens oder die Weiterentwicklung der Gesundheitsfachberufe zu besprechen.

Für das Erreichen der Klimaneutralität der Berliner Gesundheitseinrichtungen fordert die Ärzt:innenschaft, im Haushalt Geld für energetische Sanierungen nicht nur der Krankenhäuser, sondern auch für ärztliche Praxen und weitere private medizinische Einrichtungen einzuplanen. Weitere Forderungen sind eine Erhöhung der Anzahl der Studienplätze für Medizin sowie die Stärkung und der Ausbau des Öffentlichen Gesundheitsdienstes.

Investitionsstau auflösen, Kommerzialisierung stoppen, Fallpauschalensystem abschaffen

Bei der Planung und Finanzierung der Berliner Krankenhäuser wird Verlässlichkeit von der Politik verlangt. Dafür muss der Investitionsstau bei der Krankenhausplanung und -finanzierung weiter konsequent abgebaut werden. Die Berliner Ärzt:innenschaft drängt zudem auf eine Abschaffung des Fallpauschalensystems. Denn die DRG-basierte Finanzierung führe zu Fehlanreizen und Fehlversorgung.

Weiterhin sollen die zunehmende Kommerzialisierung in der medizinischen Versorgung gestoppt und Hausärzt:innen ins Zentrum der Versorgung gestellt werden.

Appell zur Sicherstellung der Geschlechterparität

In einem gesonderten Papier hat die Delegiertenversammlung einen politischen Appell zur Sicherstellung der Geschlechterparität beschlossen. Darin werden die zuständigen Stellen der Politik des Landes Berlin aufgefordert, gesetzliche und, sofern erforderlich, verfassungsrechtliche Grundlagen zu schaffen, die es der Ärztekammer Berlin ermöglichen, in ihren Satzungen Geschlechterparität bei der Besetzung ihrer Organe und der ehrenamtlichen Gremien zu regeln.

Hintergrundinformation

Die „Gesundheitspolitischen Forderungen an den neuen Senat von Berlin 2021“ finden Sie hier.

www.aerztekammer-berlin.de

 

 

Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt hat die Ankündigung der Ständigen Impfkommission (STIKO) begrüßt, Auffrischungsimpfungen gegen Covid-19 zunächst nur für Personen mit geschwächtem Immunsystem zu empfehlen. „Die Empfehlung ist nachvollziehbar, gut und richtig. Für Personen mit geschwächtem Immunsystem ist die Drittimpfung sinnvoll“, sagte er der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (25.09.2021).

 

Berlin - Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt hat die Ankündigung der Ständigen Impfkommission (STIKO) begrüßt, Auffrischungsimpfungen gegen Covid-19 zunächst nur für Personen mit geschwächtem Immunsystem zu empfehlen. „Die Empfehlung ist nachvollziehbar, gut und richtig. Für Personen mit geschwächtem Immunsystem ist die Drittimpfung sinnvoll“, sagte er der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (25.09.2021).

Vorschläge der Deutschen Stiftung Patientenschutz, die Impfung an einen Antikörpertest zu knüpfen, hält Reinhardt hingegen für wenig praktikabel. Ein hoher Titer-Nachweis deute zwar auf ausreichenden Schutz hin, eine geringe Titerzahl aber nicht notwendigerweise auf das Gegenteil. „Es ist viel zu aufwendig, bei allen Leuten, die in Frage kommen, einen Titertest zu machen, und es ist auch nicht erforderlich", sagte Reinhardt. Ein Risiko durch Überimpfung sehe er nicht. Vorstellbar sei aus seiner Sicht, die Reichweite - ähnlich wie in den USA - auf alle Personen im Alter von 65 und mehr Jahren auszuweiten.

 

 

Die Bundesärztekammer hat im Einvernehmen mit dem Paul-Ehrlich-Institut die zuletzt im Jahr 2017 novellierte Richtlinie Hämotherapie im Rahmen der turnusmäßigen Aktualitätsprüfungen aktualisiert und auf ihrer Internetseite veröffentlicht. Dabei wurden die Zulassungskriterien zur Blutspende von Personen mit sexuellem Risikoverhalten auf Basis einer im Mai 2021 vorgelegten gemeinsamen Analyse von Bundesärztekammer, Bundesgesundheitsministerium und zuständigen Bundesoberbehörden neu gefasst.

 

Berlin - Die Bundesärztekammer hat im Einvernehmen mit dem Paul-Ehrlich-Institut die zuletzt im Jahr 2017 novellierte Richtlinie Hämotherapie im Rahmen der turnusmäßigen Aktualitätsprüfungen aktualisiert und auf ihrer Internetseite veröffentlicht. Dabei wurden die Zulassungskriterien zur Blutspende von Personen mit sexuellem Risikoverhalten auf Basis einer im Mai 2021 vorgelegten gemeinsamen Analyse von Bundesärztekammer, Bundesgesundheitsministerium und zuständigen Bundesoberbehörden neu gefasst.

Nach Sichtung aktueller medizinisch-wissenschaftlicher und epidemiologischer Daten waren die Institutionen unter anderem zu dem gemeinsamen Ergebnis gekommen, dass die Sicherheit von Blut und Blutprodukten auch weiterhin die Feststellung der Spendereignung und eine Testung der Spenden erfordert. In der auf Grundlage dieser Analyse aktualisierten Hämotherapie-Richtlinie ist nun festgelegt, dass eine Zulassung zur Spende vier Monate nach Beendigung eines sexuellen Risikoverhaltens nicht zu einer Erhöhung des Risikos für die Empfängerinnen und Empfänger von Blut und Blutprodukten führt. Infektionen mit dem Hepatitis-B-Virus, dem Hepatitis-C-Virus oder HIV könnten nach dieser Zeitspanne sicher ausgeschlossen werden. Bisher galt eine Rückstellfrist von zwölf Monaten nach Beendigung des Risikoverhaltens.

Zu sexuellem Risikoverhalten zählt zum Beispiel Sexualverkehr mit einer Transperson oder zwischen Frau und Mann mit häufig wechselnden Partnern/Partnerinnen sowie Sexualverkehr zwischen Männern mit einem neuen Sexualpartner oder mehr als einem Sexualpartner. Epidemiologische Daten (insbesondere aus Deutschland) zeigen, dass diese Verhaltensweisen mit einem hohen Risiko für den Erwerb von transfusionsrelevanten Erregern assoziiert sind.

„Keinesfalls darf die medizinisch-wissenschaftliche Risikostratifizierung aus ihrem Regelungskontext gerissen und als Gradmesser für gesellschaftliche Akzeptanz oder Diskriminierung herangezogen werden“, betont Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt. Eine Bewertung der sexuellen Orientierung nähmen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausdrücklich nicht vor. Vielmehr habe man bei der Überarbeitung der Richtlinie besonderes Augenmerk auf die Formulierungen der Rückstellkriterien für die Blutspende gelegt. Beispielsweise sei die Formulierung „Sexualverkehr zwischen Heterosexuellen“ im Ergebnis der gemäß Transfusionsgesetz durchgeführten Fachanhörung geändert worden in „Sexualverkehr zwischen Frau und Mann“. „Es war und ist uns ein besonderes Anliegen, jeden Anschein von Diskriminierung zu vermeiden“, so Reinhardt.

Zum Hintergrund: Der gesetzliche Auftrag zur Feststellung des allgemein anerkannten Standes der Erkenntnisse der medizinischen Wissenschaft und Technik durch die Bundesärztekammer ist im Transfusionsgesetz (TFG) formuliert. Als Konsequenz des „HIV-Skandals“ der 1980er Jahre war und ist wesentlicher Leitgedanke des TFG, eine Balance zwischen den behördlichen Aufgaben der Arzneimittelzulassung durch das Paul-Ehrlich-Institut, der Krankheitsüberwachung und -prävention durch das Robert Koch-Institut, den Überwachungsaufgaben der Bundesländer und der ärztlichen Berufsausübung gemäß dem anerkannten Stand der Erkenntnisse der medizinischen Wissenschaft und Technik zu schaffen.

Die Richtlinie Hämotherapie ist ein hochdifferenziertes, über 100-seitiges Regelwerk. Sie wird durch mehrheitlich ehrenamtlich tätige Fachexpertinnen und Fachexperten in einem mehrstufigen Prozess erarbeitet, beraten, konsentiert und regelmäßig – mindestens alle zwei Jahre – auf ihre Aktualität geprüft. Diese Vorgehensweise ist Garant für die auch international anerkannte hohe fachliche Qualität der Richtlinie.

www.baek.de/rl-haemotherapie

 

 

 

 

 

Berlin - Der heutige Beschluss der neuen Weiterbildungsordnung durch die Delegiertenversammlung der Ärztekammer Berlin bietet Berliner Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung einige zeitgemäße Neuerungen. Sie wird voraussichtlich im Laufe des Jahres 2022 in Kraft treten.

 

Berlin - Die neue Weiterbildungsordnung (WBO) der Ärztekammer Berlin ist das Ergebnis eines langen Reformprozesses. Wesentliche Änderung ist, dass weniger die Zahl der absolvierten Weiterbildungsinhalte eine Rolle spielen, sondern künftig Kompetenzen gefragt sind. Weiterbildungsbefugte bescheinigen also nicht mehr nur eine Anzahl an durchgeführten Operationen oder Untersuchungen. Vielmehr bescheinigen sie nun Kompetenzen, also in der Weiterbildung erworbene und nachgewiesene Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten.

Die Umstellung in der neuen WBO zum Nachweis von Kompetenzen ermöglicht es zukünftig, die Weiterbildung individueller und flexibler zu gestalten. Einige Inhalte können gegebenenfalls schneller erlangt, andere nach Bedarf vertieft werden. Dass mehr Zusatz-Weiterbildungen berufsbegleitend möglich sein werden, erleichtert zudem die Anpassung der Weiterbildung an die beruflichen und privaten Lebensumstände und macht die Weiterbildung familienfreundlicher.

Die Ärztekammer Berlin ist nunmehr die zweite Kammer, die die Facharztweiterbildung für Innere Medizin und Infektiologie in die WBO aufnimmt. Die Zusatz-Weiterbildung Homöopathie wurde hingegen gestrichen. Zur Dokumentation des Kompetenzerwerbs wird es zukünftig ein eLogbuch geben. Eine Neuerung, die es bisher nur in Berlin gibt: Wenn Weiterbildungsbefugte fünf oder mehr Ärzt:innen in Weiterbildung betreuen, müssen sie Mentor:innen zur Unterstützung benennen.

Der Weg zur neuen Weiterbildungsordnung

Die noch geltende Weiterbildungsordnung, die 2006 in Kraft getreten war, ist in einigen Bereichen nicht mehr zeitgemäß, sodass dringender Reformbedarf bestand. Die Medizin hat sich zwischenzeitlich weiter spezialisiert, viele Inhalte mussten aktualisiert und differenzierter ausformuliert werden. Die neue WBO wird erst nach Genehmigung durch die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung (SenGPG) als zuständige Aufsichtsbehörde und nach Veröffentlichung im Amtsblatt von Berlin – vermutlich im Laufe des Jahres 2022 – in Kraft treten. Ab diesem Zeitpunkt gilt sie automatisch für neue Weiterbildungsverhältnisse. Für bereits begonnene Weiterbildungen gibt es dann mit einer Übergangsfrist von sieben Jahren die Wahlmöglichkeit zwischen der alten und der neuen WBO.

Sechs Fachausschüsse und insgesamt 21 ehrenamtliche Mitglieder des Gemeinsamen Weiterbildungsausschusses (GWbA) der Ärztekammer Berlin haben auf Basis der (Muster-)Weiterbildungsordnung (MWBO) die neue WBO für Berlin erarbeitet. Teilnehmende hoben die gute Diskussionskultur in den Gremien hervor. So konnte auch bei strittigen Punkten ein fairer Interessensausgleich geschaffen werden.

Schrittweise hatte zuvor der Deutsche Ärztetag die neue MWBO auf Bundesebene beschlossen. Sie bildet den Rahmen für die verbindlichen Weiterbildungsordnungen der einzelnen Landesärztekammern. Die neue Berliner WBO hält sich sehr eng an die MWBO. Dies soll unter anderem den Wechsel zwischen verschiedenen Kammerbezirken während der Weiterbildung erleichtern.

www.aerztekammer-berlin.de

 

 

Eine flächendeckende Einführung der 2G-Regeln lehnt Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt zum jetzigen Zeitpunkt ab: „Solche Maßnahmen lassen sich nur dann rechtfertigen, wenn die Sicherstellung der stationären Versorgung von Covid-19-Erkrankten wie auch von anderen Patientinnen und Patienten mit schwerwiegenden Erkrankungen akut gefährdet sein sollte“, sagte er der Rheinischen Post (17.09.2021). Es dürfe nicht um Drohkulissen und Strafmaßnahmen für Impfunwillige gehen. Entscheidend sei, eine erneute Dauerbelastung des Gesundheitswesens zu verhindern.

 

Berlin - Eine flächendeckende Einführung der 2G-Regeln lehnt Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt zum jetzigen Zeitpunkt ab: „Solche Maßnahmen lassen sich nur dann rechtfertigen, wenn die Sicherstellung der stationären Versorgung von Covid-19-Erkrankten wie auch von anderen Patientinnen und Patienten mit schwerwiegenden Erkrankungen akut gefährdet sein sollte“, sagte er der Rheinischen Post (17.09.2021). Es dürfe nicht um Drohkulissen und Strafmaßnahmen für Impfunwillige gehen. Entscheidend sei, eine erneute Dauerbelastung des Gesundheitswesens zu verhindern.

In der Debatte, wie die Impfquoten in Deutschland erhöht werden könnten, setzt Reinhardt auf Kommunikation und Aufklärung. Bei einer möglichen Streichung des Lohnausgleichs für Quarantäne-Anordnungen bei Ungeimpften bestehe die Gefahr, dass die Betroffenen nicht mehr meldeten, wenn sie Kontakt zu Corona-Infizierten hatten. „Solange das Infektionsschutzgesetz gilt und der Bundestag eine Pandemielage feststellt, ist es selbstverständlich, dass der Staat bei behördlichen Auflagen wie Quarantäne für Lohnersatzleistungen aufkommt“, sagte er in einem Interview mit WeltTV (15.09.2021).

Erwägungen, dass die 2G-Regel auch für Kinder gelten soll, bezeichnete Reinhardt als „definitiv kinder- und familienfeindlich“. Gehe es um Sicherheit, könne die 3G-Regel angewendet und Kinder getestet werden. Die 2G-Regel aber bei Kindern unter 12 Jahren sei „unangemessen und absurd“, betonte er.

 

 

„Patientensicherheit geht uns alle an. Sie lässt sich nur gemeinsam gewährleisten.“ Das erklärte Dr. Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), anlässlich des Welttags der Patientensicherheit am 17. September 2021, der in diesem Jahr unter dem Motto „Jetzt handeln für eine sichere und respektvolle Geburt“ steht. „Gerade in der Geburtshilfe zeigt sich exemplarisch, was Medizin grundsätzlich ausmacht: Jede Geburt ist ein besonderes, individuelles Erlebnis“, betonte Reinhardt. Das gelte für Mutter und Kind wie auch für das interprofessionelle Team, das Schwangerschaft und Geburt begleitet.

 

Berlin - „Patientensicherheit geht uns alle an. Sie lässt sich nur gemeinsam gewährleisten.“ Das erklärte Dr. Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), anlässlich des Welttags der Patientensicherheit am 17. September 2021, der in diesem Jahr unter dem Motto „Jetzt handeln für eine sichere und respektvolle Geburt“ steht.

„Gerade in der Geburtshilfe zeigt sich exemplarisch, was Medizin grundsätzlich ausmacht: Jede Geburt ist ein besonderes, individuelles Erlebnis“, betonte Reinhardt. Das gelte für Mutter und Kind wie auch für das interprofessionelle Team, das Schwangerschaft und Geburt begleitet. „In der Medizin geht es darum, sensibel auf die jeweils spezifischen Anzeichen und Behandlungsverläufe zu reagieren und auf Patientinnen und Patienten individuell einzugehen – von der Geburt an bis ins hohe Alter. Das ist grundlegend für eine gute und sichere Versorgung“, so Reinhardt.

Der BÄK-Präsident mahnte zugleich: „Die bestmögliche Patientensicherheit ist nicht zu erreichen ohne eine bedarfsgerechte Personalausstattung, eine gezielte Nachwuchsförderung und ausreichend Zeit für Patienten- und Angehörigengespräche. Wenn stattdessen ökonomische Gesichtspunkte die Oberhand gewinnen, läuft definitiv etwas falsch.“

Das gelte insbesondere in einem Versorgungsalltag, der zunehmend geprägt sei durch fachliche Spezialisierung, Arbeitsteilung und Digitalisierung. „Durch den rasanten medizinischen Fortschritt können Patientinnen und Patienten immer besser behandelt werden. Aber auch die Komplexität der Behandlungsprozesse und damit der Aufwand für die Fehlerprävention nimmt zu“, sagte Reinhardt. Es sei daher gut, dass sich das Thema Patientensicherheit wie ein roter Faden durch alle Stufen der ärztlichen Qualifikation ziehe – vom Medizinstudium über die Facharztweiterbildung bis hin zur kontinuierlichen Fortbildung von Ärztinnen und Ärzten. „Für Ärztinnen und Ärzte sind Qualität und Sicherheit seit jeher die beiden untrennbaren Seiten einer Medaille“, so Reinhardt.

 

 

 

 

Frankfurt - Nachdem sie bereits am 4. Mai 2021 auf dem online veranstalteten 124. Deutschen Ärztetag mit der Paracelsus-Medaille – der höchsten Auszeichnung der deutschen Ärzteschaft – virtuell geehrt worden war, wurde Prof. Dr. med. Viola Hach-Wunderle aus Frankfurt gestern die Medaille persönlich überreicht.

 

Frankfurt - Nachdem sie bereits am 4. Mai 2021 auf dem online veranstalteten 124. Deutschen Ärztetag mit der Paracelsus-Medaille – der höchsten Auszeichnung der deutschen Ärzteschaft – virtuell geehrt worden war, wurde Prof. Dr. med. Viola Hach-Wunderle aus Frankfurt gestern die Medaille persönlich überreicht. Die feierliche Übergabe in der Landesärztekammer Hessen übernahm Dr. med. Ellen Lundershausen, Vizepräsidentin der Bundesärztekammer sowie Präsidentin der Landesärztekammer Thüringen. Hessens Ärztekammerpräsident Dr. med. Edgar Pinkowski wurde krankheitsbedingt per Video zur Feier zugeschaltet.

Prof. Hach-Wunderle – am 5. November 1953 geboren und, nach Stationen in Frankfurt und Bad Nauheim (dort als Chefärztin der Abteilung Innere Medizin und Rehabilitation der William-Harvey-Klinik), seit 2003 als Sektionsleiterin der Angiologie am Gefäßzentrum Krankenhaus Nordwest in Frankfurt tätig – ist für ihr hohes Engagement für das gesundheitliche Gemeinwohl geehrt worden.

Seit 1984 ist die Fachärztin für Innere Medizin mit Schwerpunkt Angiologie und Zusatzbezeichnungen Phlebologie und Hämostaseologie ehrenamtlich als Referentin in der Akademie für Ärztliche Fort- und Weiterbildung der Landesärztekammer Hessen in Bad Nauheim tätig. In dieser Funktion setzt sie sich sowohl für die ärztliche Fort- und Weiterbildung als auch für die Aus- und Fortbildung der Medizinischen Fachangestellten (MFA) ein. Nicht zuletzt geht der Aufbau von Ultraschallkursen in der Akademie auf ihr Wirken zurück.

Darüber hinaus ist die in Heidelberg promovierte und in Frankfurt habilitierte Expertin für Gefäß- und Venenerkrankungen, die 1998 zur APL-Professorin der Johann-Wolfgang-Goethe Universität Frankfurt ernannt worden ist, Leiterin der Sektion Angiologie und Gutachterin der Kommission Angiologie und Phlebologie der hessischen Ärztekammer. Seit 1996 ist Hach-Wunderle Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Angiologie (DGA) und seit 1998 zudem Beisitzerin im Vorstand der Akademie für Ärztliche Fort- und Weiterbildung der Landesärztekammer Hessen.

Für ihre hervorragenden Verdienste wurde Hach-Wunderle im Jahre 1996 mit dem Günther-Simon-Fortbildungs-Preis des Bundes Deutscher Internisten und im Jahre 2008 mit der Ernst von Bergmann-Plakette der Bundesärztekammer ausgezeichnet.

www.laekh.de

 

 

Rauchen ist das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko überhaupt. Die Bedeutung der Tabakprävention steht außer Frage. Gemeinsam mit den Spitzenorganisationen des deutschen Gesundheitssystems haben sich die Drogenbeauftragte und das Bundesministerium für Gesundheit in diesem Jahr auch verstärkt darangemacht, langjährige Raucherinnen und Raucher für einen Rauchstopp zu gewinnen. Unterstützt wird die Initiative vom Aktionsbündnis Nichtrauchen (ABNR), der Bundesärztekammer (BÄK), der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), der Deutschen Krebshilfe, dem GKV-Spitzenverband, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und dem Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV).

 

Berlin - Rauchen ist das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko überhaupt. Die Bedeutung der Tabakprävention steht außer Frage. Gemeinsam mit den Spitzenorganisationen des deutschen Gesundheitssystems haben sich die Drogenbeauftragte und das Bundesministerium für Gesundheit in diesem Jahr auch verstärkt darangemacht, langjährige Raucherinnen und Raucher für einen Rauchstopp zu gewinnen.

Unterstützt wird die Initiative vom Aktionsbündnis Nichtrauchen (ABNR), der Bundesärztekammer (BÄK), der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), der Deutschen Krebshilfe, dem GKV-Spitzenverband, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und dem Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV).

Daniela Ludwig, Drogenbeauftragte der Bundesregierung: „Rauchen schadet der Gesundheit, tötet tausende von Menschen und reißt Familien und Freundeskreise auseinander. Jeder Rauchstoppversuch verbessert die Lebensqualität, jeder Rauchstoppversuch kann lebensrettend sein. Mit unserer Bundesinitiative ist es erstmalig gelungen, dass alle großen Akteure des Gesundheitssystems bei diesem Thema an einem Strang ziehen. Es geht darum, Raucherinnen und Raucher immer wieder anzusprechen und ihnen beim Rauchausstieg mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Umso wichtiger ist es, dass diese Arbeit nach der Wahl weitergeht. Tabakprävention und die Unterstützung beim Rauchausstieg müssen zu den absoluten Prioritäten der deutschen Gesundheitspolitik gehören.“

Jedes Jahr sterben fast 130.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Millionen von Rauchern leiden aufgrund ihres Tabakkonsums unter Krebs oder anderen Lungen- und Herzkreislauferkrankungen. Während Jugendliche heute viel seltener zu Zigarette und Co. greifen, liegt der Raucheranteil bei Erwachsenen noch immer bei etwa 25 Prozent.

Mit einem strategischen Dialog hat die Drogenbeauftragte im Rahmen der Initiative in den vergangenen Monaten systematisch Verbesserungsmöglichkeiten bei der Ansprache und Unterstützung zum Rauchausstieg identifiziert. Hierbei ging es sowohl um die ambulante Versorgung, als auch um Krankenhäuser, Rehabilitationseinrichtungen und um den Arbeitsplatz.

Seit April ist die Bundesinitiative auch mit der Kampagne „Deine Chance“ öffentlich sichtbar. Sowohl in den Sozialen Medien als auch an öffentlichen Plätzen. Mit den Plakatflächen, zurzeit etwa auf allen großen deutschen Bahnhöfen sowie vielfältigen anderen Materialien werden gerade starke und langjährige Raucherinnen und Raucher gezielt angesprochen. Über die Website www.nutzedeinechance.de erhalten Interessierte beim Rauchstopp Unterstützung – denn ein fachkundig begleiteter Rauchstoppversuch bietet eine fünf Mal höhere Chance, erfolgreich zu sein. Seit dieser Woche wird die Website zudem durch „Remi Rauchstopp“ ergänzt, den ersten Bundeschatbot mit ausführlichen Informationen zu den Rauchstoppunterstützungsangeboten der Bundesinitiative „Rauchfrei leben“.  Remi hilft Interessierten dank künstlicher Intelligenz dabei, sich im großen Informationsangebot der Initiative schneller und besser zurecht zu finden.

Für die Initiative steht im Jahr 2021 eine Million Euro aus dem Bundeshaushalt zur Verfügung.

Parallel zur Bundesinitiative hat der Deutsche Bundestag in diesem Sommer beschlossen, dass Arzneimittel zum Rauchausstieg in Zukunft unter gewissen Bedingungen von der Gesetzlichen Krankenversicherung erstattet werden. Außerdem werden insbesondere Tabakerhitzer, E-Zigaretten und Wasserpfeifentabak ab dem kommenden Jahr signifikant höher besteuert als bisher. Auch die Tabaksteuersätze für konventionelle Tabakprodukte werden erhöht.

Mehr Informationen zum Thema finden Sie unter www.drogenbeauftragte.de

Zitate der Partner:

Prof. Dr. Martin Dietrich, Kommissarischer Direktor der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): „Insbesondere für langjährige Raucherinnen und Raucher ist der einfache Zugang zu qualitätsgesicherter Unterstützung beim Rauchstopp wichtig. Deshalb unterstützt die BZgA Aufhörwillige mit der kostenfreien Telefonberatung unter 0800-8 31 31 31, dem Online-Ausstiegsprogramm auf www.rauchfrei-info.de sowie dem rauchfrei-Startpaket. Mit der Bundesinitiative ‚Rauchfrei leben – Deine Chance‘ werden diese Rauchstoppangebote noch breiter bekannt, daher sind wir gerne dabei.“

Florian Reuther, PKV-Verbandsdirektor: „Suchtprävention hat bei der PKV Tradition: Wir unterstützen vor allem junge Menschen dabei, gar nicht erst mit dem Rauchen anzufangen. Doch der Schritt hin zu einem gesünderen Leben lohnt sich natürlich immer – ganz besonders auch für fortgeschrittene Raucherinnen und Raucher. Die Bundesinitiative „Rauchfrei leben“ leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Die PKV beteiligt sich an dieser Initiative daher auch in Zukunft aus voller Überzeugung.“

Gernot Kiefer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbandes: „In jedem Alter ist der Ausstieg aus dem Rauchen sinnvoll. Die Krankenkassen fördern die Teilnahme ihrer Versicherten an zertifizierten Kursen zur Raucherentwöhnung, die von qualifizierten Fachkräften durchgeführt werden. Auch online-Kurse werden bezuschusst. Ihre Krankenkasse hilft Ihnen gerne!“

Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung: „Menschen zur Rauchentwöhnung zu bewegen, ist ein langer Prozess – das geht nicht von heute auf morgen. Das zeigt sich auch in den Praxen. Ärztinnen und Ärzte, die ihre Patientinnen und Patienten hierbei qualifiziert unterstützen wollen, rauchfrei zu leben, brauchen dafür zusätzlich Zeit. Deshalb ist eine Finanzierung solcher Angebote dringend erforderlich.“

Dr. Martina Pötschke-Langer, Vorstandsvorsitzende des Aktionsbündnis Nichtrauchen e.V.: „Die Mitglieder des Aktionsbündnis Nichtrauchen weisen auf die Bedeutung einer langfristig angelegten Bundesinitiative „Nutze Deine Chance“ zum Rauchstopp hin. Diese Kampagne sollte mit Nachdruck auch in der kommenden Legislatur fortgeführt werden, damit möglichst viele davon profitieren. Je länger sie besteht, umso wirkungsvoller ist sie für die Bevölkerung.“

Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe: „Tabakkonsum ist der größte vermeidbare Krebsrisikofaktor. Unser Ziel ist daher ein rauchfreies Deutschland bis 2040, in dem weniger als fünf Prozent der Erwachsenen und weniger als zwei Prozent der Jugendlichen Tabakprodukte und E-Zigaretten konsumieren. Die Bundesinitiative ‚Rauchfrei leben‘ ist ein ganz wichtiger Schritt zum Erreichen dieses Ziels.“

Dr. Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer: „Ein Fünftel aller Raucher und Raucherinnen versucht jedes Jahr wieder von der Zigarette wegzukommen, die meisten von ihnen scheitern jedoch damit. Sie benötigen kompetente Hilfe, Ärzte und Ärztinnen stehen ihnen hierfür zur Seite.“

 

 

 

 

Frankfurt - Zum Welttag am 17.09.2021 steht die Patientensicherheit im Fokus zahlreicher Aktionen und Veranstaltungen – so auch bei der Landesärztekammer Hessen (LÄKH): Ab 17 Uhr lädt die LÄKH zu einer Online-Sonderveranstaltung für Ärztinnen und Ärzte und alle weiteren interessierten Mitarbeitenden im Gesundheitswesen ein. Unter dem Titel „Patientensicherheit: Entwicklungen, Herausforderungen und Chancen“ referieren drei Expertinnen und Experten zu ethischen, klinischen und ambulanten Aspekten der Patientensicherheit.*

 

Frankfurt - Zum Welttag am 17.09.2021 steht die Patientensicherheit im Fokus zahlreicher Aktionen und Veranstaltungen – so auch bei der Landesärztekammer Hessen (LÄKH): Ab 17 Uhr lädt die LÄKH zu einer Online-Sonderveranstaltung für Ärztinnen und Ärzte und alle weiteren interessierten Mitarbeitenden im Gesundheitswesen ein. Unter dem Titel „Patientensicherheit: Entwicklungen, Herausforderungen und Chancen“ referieren drei Expertinnen und Experten zu ethischen, klinischen und ambulanten Aspekten der Patientensicherheit.

„Das A und O im Rahmen ärztlicher Versorgung ist die Patientensicherheit“, betont Ärztekammerpräsident Dr. Edgar Pinkowski. „Über unsere originären Aufgaben wie ärztliche Fortbildung und Weiterbildung hinaus, in denen die Sicherheit der Patienten seit jeher eine große Rolle spielt, möchten wir als Landesärztekammer Hessen noch mehr für dieses Thema tun. Aktuell ist die Sicherstellung einer guten Sprachqualifikation in der ärztlichen Behandlung eines unserer wichtigsten Anliegen.“

Jede erfolgreiche Therapie setzt voraus, dass Ärzte und Patienten miteinander kommunizieren. „Sprachkompetenz ist ein zentraler Baustein der Patientensicherheit. Dagegen können mangelnde Sprachkenntnisse Patienten erheblich gefährden“, mahnt Pinkowski. „Wir fordern deshalb, dass die Landesärztekammer die alleinige Zuständigkeit für sämtliche Fachsprachenprüfungen ausländischer Ärztinnen und Ärzte vor der Approbationserteilung in Hessen übernimmt – wie dies in anderen Bundesländern bereits gelebte und bewährte Praxis ist.“

„Im laufenden Jahr hat die LÄKH zahlreiche Aufgaben übernommen, Projekte angestoßen oder sich an bestehende Aktivitäten angeschlossen, um den Aspekt Patientensicherheit sichtbarer zu machen“, fügt Pinkowski hinzu, der auch Co-Vorsitzender im Ausschuss Patientensicherheit bei der Bundesärztekammer ist. Seit Anfang 2020 gehört die LÄKH dem Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) an, außerdem ist sie Mitglied im Landesbeirat Patientensicherheit im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration (HMSI). Um Patientensicherheit gezielt auch in der Fort- und Weiterbildung zu verankern, soll das Thema noch stärker in bestehende Formate – wie die Kurs-Weiterbildung „Ärztliches Qualitätsmanagement“ – integriert werden.

Seit November 2019 erscheinen im Hessischen Ärzteblatt Artikel, in denen relevante hessische und bundesweite Akteure und Institutionen vorgestellt werden, die das Thema Patientensicherheit vorantreiben. Die Resonanz der Leserschaft auf diese Serie ist so positiv, dass die LÄKH zum diesjährigen Welttag eine digitale Gesamtausgabe aller bisher erschienenen Artikel herausgibt (Download unter: https://www.laekh.de/fuer-aerztinnen-und-aerzte/qualitaetssicherung/patientensicherheit). Auch wurde der Patientensicherheit ein eigener Website-Bereich gewidmet – hier werden fortlaufend aktuelle Informationen zum Thema eingestellt (https://www.laekh.de/fuer-aerztinnen-und-aerzte/qualitaetssicherung/patientensicherheit).

www.laekh.de

 

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) möchte die Schaf- und Ziegenhaltung in Deutschland verbessern und sucht Interessenten, die für dieses Ziel innovative Forschungs- und Entwicklungsvorhaben entwickeln und umsetzen. Erwünscht sind Projektskizzen zu allen Teilbereichen der Wertschöpfungskette der Schaf- und Ziegenhaltung, also von der Zucht über die Fütterung, Haltung und Tiergesundheit bis zur Vermarktung der …

Der Beitrag Bekanntmachung: Innovationen zum Erhalt und zur Verbesserung der Schaf- und Ziegenhaltung gesucht erschien zuerst auf Biermann Medizin.

Die lang erwartete Bestätigung der Wirksamkeit der COVID-19-Impfung bei Krebspatienten wurde auf dem Jahreskongress der European Society for Medical Oncology (ESMO Congress 2021) präsentiert. Am 20. September veröffentlichte neue Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass Menschen mit Krebs eine angemessene, schützende Immunantwort auf die Impfung haben, ohne mehr Nebenwirkungen zu erleiden als die Allgemeinbevölkerung. Eine Vielzahl von …

Der Beitrag ESMO Congress 2021: COVID-Impfstoffe schützen Krebspatienten erschien zuerst auf Biermann Medizin.

Kein Thema hat die Welt in den letzten anderthalb Jahren so in Atem gehalten wie die Pandemie. Folgt darauf nun ein Nobelpreis? Die Technologie hinter bestimmten Corona-Impfstoffen könnte ein heißer Kandidat für eine der wissenschaftlichen Auszeichnungen sein. Nichts hat die Welt seit dem Frühjahr 2020 so sehr durcheinandergewirbelt wie ein kleines, mit dem bloßen Auge …

Der Beitrag Nobelpreise stehen an: Ist es schon Zeit für einen Corona-Preis? erschien zuerst auf Biermann Medizin.

Vor etwas mehr als vier Jahren flogen zwei tierische Auswanderer vom Taunus nach Israel. Mesopotamische Damhirsche aus dem Opel-Zoo sollten ein Artenschutz-Projekt des Zoos in Jerusalem unterstützen. Was ist seitdem geschehen? Der Umzug in ein neues Gehege hatte es in sich für die beiden jungen Mesopotamischen Damhirsche, die im Frühjahr 2017 den Kronberger Opel-Zoo verließen. …

Der Beitrag Kronberger Hirsche in Israel wichtiger Pfeiler für den Artenschutz erschien zuerst auf Biermann Medizin.

Die Bundesärztekammer (BÄK) begrüßt das Weiterbildungscurriculum (WECU) der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU), warnt aber davor, die Zertifizierung aus der Hand der Kammern zu geben. BÄK-Präsident Dr. Klaus Reinhardt erläuterte auf dem 73. DGU-Kongress in Stuttgart am 17.09.2021 die Sicht der Kammer auf die Weiterbildung, speziell in Bezug zu dem von der DGU vorgelegten WECU. …

Der Beitrag Anerkennung mit Warnung erschien zuerst auf Biermann Medizin.

Um der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest entgegenzusteuern, plant der Landkreis Harz eine Übung für einen eventuellen Ausbruch der Krankheit. Anfang Oktober soll unter anderem die Kadaversuche und der Ablauf einer Bergung von Schwarzwildkadavern geübt werden, wie der Landkreis am Montag mitteilte. Außerdem sollen die Abläufe einer provisorischen Kadaversammelstelle präsentiert werden, dazu gehören laut Kreis insbesondere …

Der Beitrag Harz wappnet sich für den Kampf gegen Afrikanische Schweinepest erschien zuerst auf Biermann Medizin.

Im Rahmen der 215. Tagung der Niederrheinisch-Westfälischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (NWGGG) hat Dr. Natalie Herold, vom Zentrum für Familiären Brust- und Eierstockkrebs der Uniklinik Köln den Wissenschaftspreis im Bereich Gynäkologische Onkologie/Genetik erhalten. Ausgezeichnet wurde sie für den Beitrag „Wissen generierende Versorgung im Deutschen Konsortium Familiärer Brust- und Eierstockkrebs: Darstellung des Versorgungskonzepts am Beispiel des …

Der Beitrag Familiärer Brust- und Eierstockkrebs: Wissenschaftspreis für Natalie Herold erschien zuerst auf Biermann Medizin.

Die gemeinsame Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie findet in diesem Jahr aufgrund der fortdauernden COVID-19-Pandemie als Hybridveranstaltung mit einer begrenzten Teilnehmerzahl statt. Vom 1. bis 4. Oktober 2021 können die Teilnehmer das umfangreiche Wissenschafts- und Fortbildungsprogramm mit 236 Sitzungen im CityCube in Berlin oder online via Livestream verfolgen. …

Der Beitrag Jahrestagung 2021 von DGHO, OeGHO, SGMO und SGH: Fortschritte in der Krebsmedizin kommen früher bei Patienten an erschien zuerst auf Biermann Medizin.

Im Frühsommer flog ein Bochumer Corona-Teststellen-Betreiber wegen mutmaßlichen Betrugs mit fingierten Tests auf. In der Folge gerieten noch weitere Zentren unter Verdacht – doch die Ermittlungen stehen in vielen Fällen erst am Anfang. In Nordrhein-Westfalen dauern mehrere Ermittlungsverfahren rund um den mutmaßlichen Betrug mit Corona-Schnelltests weiter an. Allein die Staasanwaltschaft Köln hat inzwischen zehn Verfahren …

Der Beitrag Mehrere Ermittlungsverfahren wegen Corona-Test-Betrugs dauern an erschien zuerst auf Biermann Medizin.

Die erste randomisierte Studie zu malignen Phäochromozytomen/Paragangliomen (MPP) hat ergeben, dass Sunitinib das progressionsfreie Überleben (PFS) um mehr als fünf Monate verlängert. Aktuelle Ergebnisse der FIRSTMAPPP-Studie wurden auf dem ESMO Congress 2021 vorgestellt. (1) „Diese Studie liefert die höchste Evidenz, die jemals bei dieser sehr seltenen Krebsart erreicht wurde“, sagte Studienautor Dr. Eric Baudin vom …

Der Beitrag ESMO Congress 2021: Tyrosinkinase-Inhibitor verlängert progressionsfreies Überleben bei seltenen neuroendokrinen Tumoren erschien zuerst auf Biermann Medizin.

Schleicht sich der Verdacht auf eine Alzheimer-Erkrankung ein, müssen sich die Betroffenen auf langwierige und aufwändige Prozeduren einstellen, bis der Fall klar ist. Ein Team der Empa und des Kantonsspital St. Gallen ist nun dabei, einen Bluttest zu entwickeln, der die Diagnose mittels Rasterkraftmikroskopie (AFM) ermöglichen soll.
Forschende am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC), des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden und der TU Dresden haben erstmals ein auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierendes Computersystem entwickelt, das bei der Erstdiagnose einer akuten myeloischen Leukämie (AML) hoch präzise unterstützen kann.
Erkrankungen der Aorta können unbehandelt zu einer Ruptur mit schwerer Blutung oder einem Schlaganfall führen. Zur Behandlung ist oftmals eine Operation am offenen Brustkorb nötig, die speziell für ältere Patienten eine große Belastung darstellt und mit einer hohen Mortalität verbunden ist. Bei Patienten mit schweren Co-Erkrankungen ist die offene Operation gar nicht erst möglich, weil das mit der OP verbundene Risiko größer ist als die Gefahr, die von der Erkrankung ausgeht.
Seit einigen Jahren ermöglicht die Teleradiologie Krankenhäusern, MVZs und Arztpraxen, radiologisches Bildmaterial aus der Distanz fachärztlich beurteilen zu lassen.
In ihren Positionen zur Gesundheitspolitik fordert die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) e.V. die künftige Bundesregierung auf, bessere Rahmenbedingungen für die Gesundheitsforschung zu schaffen. Dazu gehöre beispielsweise, Laboren auch in Zukunft die Entwicklung eigener Untersuchungsverfahren zu ermöglichen und Registerdaten für die Forschung leichter zugänglich zu machen. Die Corona-Pandemie habe einmal mehr verdeutlicht, wie wichtig medizinische Forschung ist, um die Qualität der medizinischen Versorgung zu verbessern und evidenzbasiertes Wissen zu generieren, argumentiert die Arbeitsgemeinschaft.
Das Deutsche Herzzentrum Berlin setzt ein neuartiges System zur Konservierung von Spenderherzen ein.
Nukleartherapie und molekulare Bildgebung werden in Krankenhäusern in grossem Umfang für neue, vielversprechende medizinische Verfahren eingesetzt.
Pockenviren haben einen einzigartigen Weg gefunden, ihre Gene im infizierten Organismus in Proteine zu übersetzen.
Forschende haben neue Einsichten in die genetische Regulation von Blutzellen gewonnen. Hierzu wurde ein weltweit einzigartiger Datensatz mit mehr als 31.000 Studienteilnehmer: innen gemeinsam analysiert.
Um toxische Proteine schneller abzubauen, können sich Immunzellen im Gehirn bei Bedarf zu Verbünden zusammenschließen.
Forschende weisen zu erstem Mal in Säugetieren die Konzentration von Antibiotika in Atemproben nach.
Heute startet die Recruiting-Kampagne der Universitätskliniken „Auf den Punkt:Intensiv“, in den Sozialen Medien.
Um Darmkrebs-Vorsorge für Männer in Zukunft zu verbessern, müssen weitere risikofördernde Einflüsse identifiziert und bewertet werden.
Getrocknete Blutstropfen auf Filterpapier für flächendeckende SARS-CoV-2 Antikörpertests zu verwenden, wäre einfach, schnell und kostengünstig.
Forschende der Universität Bonn zeigen, wie die Künstliche Intelligenz die Auswertung von Blutanalysedaten verbessert.
Cyber Valley Forscher haben medizinische Lehrmittel entwickelt, die in Zukunft die Ausbildung von Chirurgen unterstützen könnten – ähnlich wie Flugsimulatoren angehende Piloten. Das Team hat eine Reihe künstlicher Organe entwickelt, die Chirurgen als Trainingsplattform dienen sollen.
Als erste Klinik in Deutschland setzt das Deutsche Herzzentrum Berlin (DHZB) ein neuartiges System zur Konservierung von Spenderherzen ein. Dabei wird das Organ während des Transports über eine Pumpe mit einer speziellen Nähr- und Konservierungsflüssigkeit versorgt. Die neue Technik soll eine noch bessere Funktion der Spenderorgane sowie wesentlich längere Transporte ermöglichen.
Gentherapien für Netzhauterkrankungen können künftig mit Retina-on-Chip-Systemen getestet werden.
Ein implantierter Chip im Auge zur Therapie des Grünen Stars liefert berührungslos und präzise Messdaten des Augeninnendrucks, der die Grundlage der Behandlung mit medikamentösen Augentropfen bildet. Zugleich prüfen Glaukomchirurgen weltweit neue minimalinvasive Operationstechniken, welche die bewährte Tropfentherapie in absehbarer Zukunft teilweise ersetzen könnte.
Zum Nutzen oder Schaden der stereotaktischen Radiochirurgie im Vergleich zur Ganzhirnbestrahlung oder Operation ist wegen schlechter Datenlage keine Aussage möglich.
Freiburger Forscher erproben einen Biosensor für die personalisierte Dosierung von Medikamenten. Antibiotikasensor für Blut, Speichel-, Urin- und Atemproben im Tiermodell validiert und das Risiko resistenter Bakterienstämme kann verringert werden.
Ein Forscherteam um Privatdozent Dr. Andreas Wieser vom Tropeninstitut am LMU Klinikum München hat einen Ansatz entwickelt, durch den im Labor anti-SARS-CoV-2-Antikörper aus DBS-Proben analysiert werden können. Dieses zuverlässige und hochdurchsatz-fähige Verfahren bietet große Vorteile, besonders für die globale Anwendung in Entwicklungsländern.
Forscher der Universität Bonn zeigen, wie Maschinelles Lernen die Auswertung von Blutanalysedaten verbessert und Künstliche Intelligenz bei der Leukämie-Diagnose hilft.
Die Mukoviszidose Institut gGmbH hat zum 20. Mal ihr Scientific Meeting (ScieM) ausgerichtet. An der hybriden Veranstaltung nahmen 65 Wissenschaftler und Ärzte aus 21 Ländern teil, um sich über aktuelle Forschungsausrichtungen und neue Wege in der Mukoviszidose-Behandlung auszutauschen.
Manchmal reichen auch ein Teilersatz oder eine Achs-Umstellung anstelle eines künstlichen Kniegelenks. Darüber soll unter anderem auf der Online-Pressekonferenz der AE am 16. September 2021 gesprochen werden.
Wer sich in ärztliche Behandlung begibt, der geht davon aus, bestmöglich und vor allem sicher behandelt zu werden. Von der Anamnese über die eigentliche Behandlung bis hin zur Entlassung ist die Sicherheit der Patienten unabdingbar. Um auf diese Thematik aufmerksam zu machen, hat die WHO den Welttag der Patientensicherheit ins Leben gerufen.
Ein Forschungsteam hat einen wichtigen Faktor identifiziert, der im Verlauf der Evolution zu dieser Gehirnentwicklung geführt haben könnte: die sogenannte H3-Acetylierung basaler Vorläuferzellen von Nervenzellen. Diese Erkenntnis könnte auch Wege zur Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen eröffnen.
Die gesetzliche Unfallversicherung bietet Versicherten, bei denen bestimmte Risikofaktoren vorliegen, die das Lungenkrebsrisiko erhöhen können, eine Untersuchung zur Lungenkrebsfrüherkennung an. Die Ergebnisse dieses Angebots werden jetzt erstmals wissenschaftlich evaluiert.
Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung der Technischen Universität München (TUM) hat den bislang umfassendsten und detailreichsten Überblick aller weltweit verfügbaren 3D-Strukturen der Virusproteine zusammengetragen.
Forscher des TeamBaby-Projekts an der Jacobs University Bremen haben eine App entwickelt, welche die kommunikativen Fähigkeiten von Schwangeren, Angehörigen und Mitarbeitern in der Geburtshilfe fördert und dadurch zu mehr Sicherheit und Vertrauen beitragen soll.
Rund um ein optisches Mess- und Automatisierungssystem, das Zellen, Bakterien und Partikel in Echtzeit erkennen, charakterisieren und sortieren kann, bauen drei Alumni der Universität Ulm ein eigenes Unternehmen auf. Nun ist die junge Firma Sensific für den EXISTII-Forschungstransfer ausgewählt worden und erhält rund 180 000 Euro Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.
Die Brandenburg Labs GmbH und die Technische Universität Ilmenau starten ein Forschungsprojekt, in dem sie einen Spezialkopfhörer zur Diagnostik und Therapie von Tinnitus entwickeln. Der Kopfhörer mit Raumklang soll künftig eine engere Verknüpfung von Tinnitus-Diagnose und -Therapie (Theranostik) ermöglichen und die Lebensqualität von Tinnitus-Betroffenen verbessern.
EIT Health (European Institute of Technology and Innovation) hat mit dem Programm "Start-ups Meet Healthcare Provider dazu aufgerufen, neue Technologien zu erarbeiten, die einen unmittelbaren Effekt auf den Behandlungsalltag von Patienten haben.
Eine medizinische Innovation aus Deutschland macht ab sofort die Behandlung hornhautblinder Patienten einfacher und sicherer: Preloaded DMEK RAPID®, das Europaweit erste vorgeladene Transplantationssystem für die minimal-invasive Behandlung der Hornhauttrübung.
Mit einer punktgenauen Bestrahlung durch radioaktive Substanzen wie etwa Lutetium-177 können Prostatatumore sowie ihre Metastasen zumindest eine Zeitlang unter Kontrolle gebracht werden.
Das WeCaRe-Bündnis findet Digitalisierungslösungen, die zur besseren Gesundheitsversorgung und zum Strukturwandel in der Region beitragen.
Prof. Stephan Jonas leitet das neue Institut für Medizininformatik am Universitätsklinikum Bonn. Er will erforschen, wie medizinisch relevante Patienten-Daten digital erhoben, analysiert und für Studien beziehungsweise klinischen Abläufe nutzbar gemacht werden können.
Die beschleunigte Entwicklung von COVID-Impfstoffen hat gezeigt, dass Anwendung biomedizinischer und datenwissenschaftlicher Innovationen entscheidend zur Eröffnung neuer Wege für die Impfstoffentwicklung beitragen kann. Der jetzt gestartete Inno4Vac-Verbund will diese Innovationen gezielt beschleunigen.
Als eines von zwei kinderradiologischen Zentren weltweit setzen Prof. Franz Wolfgang Hirsch und sein Team eine moderne Technik ein, die Bilder einer Magnetresonanztomografie-Untersuchung (MRT) in Echtzeit berechnet.
Auf eKonsil können Urologen online ihren Therapieplan eingeben und erhalten in kürzester Zeit eine Rückmeldung zu dem Vorgehen.
Laut einer aktuellen Studie erleiden ältere Menschen weniger Herz- und Gefäßerkrankungen, wenn ihr systolischer Blutdruckwert konsequent unter 130 mm Hg gesenkt wird.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für medizinische Forschung für medizinische Forschung und Partner haben synthetische Exosomen entwickelt, die die Signalübertragung zwischen Zellen beim Wundverschluss steuern.
Das Universitätsklinikum des Saarlandes, die Saar-Universität und die Technische Universität Berlin wollen gemeinsam erforschen, ob sich infektiöse Atemwegserkrankungen über ein kontaktloses Monitoring-System erkennen lassen.
Das neue Ablationsverfahren verspricht mit gezieltem Einbringen kleiner Poren in die Zellmembran verspricht Patienten mit Vorhofflimmern kürzere Prozedurzeiten als bisher.
Ein chinesisches Forschungsteam hat eine neuartige photodynamische Tumortherapie für die Behandlung tief liegender Tumore entwickelt, bei der die notwendige Lichtquelle ist in den Wirkstoff mit eingebaut ist.
Im COVID-19-Info-Blog informiert der BVMed regelmäßig rund um die Coronavirus-Pandemie: Sie finden hier u. a. aktuelle Gesetzgebungen und Verordnungen zum Testen und Impfen von Branchenmitarbeitern, zum Reisen und zur Quarantäne, sowie Hinweise und Links zu Liquiditätshilfen und Förderprogrammen. Außerdem informieren wir über arbeitsrechtliche Fragen z. B. zu Kurzarbeit, Systemrelevanz, Arbeitsschutz und Betriebsabläufen.
Die EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR), die seit Mai 2021 gilt, zeigt bereits jetzt dramatische Auswirkungen auf den Medizintechnik-Markt. Über 70 Prozent der BVMed-Mitgliedsunternehmen haben aufgrund der MDR-Neuregelungen einzelne Medizinprodukte oder ganze Produktlinien eingestellt. Das ist das Ergebnis einer aktuellen BVMed-Umfrage, an der sich 88 Mitgliedsunternehmen beteiligt haben. Darüber hinaus gaben 55 Prozent der Unternehmen an, dass bisherige Lieferanten bereits ihre Geschäftstätigkeit aufgrund der MDR eingestellt haben. „Wir müssen die im Markt sichtbaren Auswirkungen der MDR sehr ernst nehmen. Es drohen negative Auswirkungen auf die medizinische Versorgung. Der Handlungsdruck wächst. Wir brauchen jetzt Lösungen insbesondere für bewährte Bestandsprodukte und seltene Nischenprodukte, wie sie beispielsweise in den USA oder für seltene Arzneimittel in der EU existieren“, so BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll.
Die bariatrische Chirurgie ist in Deutschland deutlich weniger verbreitet als bei europäischen Nachbarn. Und das soll vor allem an bürokratischer Hürden, fehlender Versorgungsstrukturen und mangelndem Wissen liegen. Viszeralmediziner:innen wollen das ändern: „Wir wissen seit über zehn Jahren, dass die chirurgische Behandlung des Übergewichts die effektivste ist“, so Prof. Bechstein, Viszeralchirurg und DGAV-Kongresspräsident. Ein Artikel der ÄrzteZeitung.
Endokrinolog:innen fordern, die Stigmatisierung adipöser Menschen zu beenden, da ihr Zustand nicht selbstverschuldet sei. So seien die bisherigen Vorstellungen zur Entstehung der Adipositas und zu den Therapiemöglichkeiten für adipöse Menschen falsch. Die ÄrzteZeitung berichtet.
Jährlich sterben alleine in Deutschland über 40.000 Menschen an den Folgen einer Lungenembolie. Häufigste Ursache ist eine Thrombose. Die Kampagne „Patient-Empowerment – Patienten stark machen mit validen Informationen“ des Aktionsbündnisses Thrombose bietet Informationen zur Vorbeugung und Früherkennung. Medizintechnische Lösungen bieten mechanische Maßnahmen zur Thrombose-Prophylaxe.
Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, unterstützt zum Tag der Patientensicherheit am 17. September 2021 die Forderungen des jüngsten Barmer-Krankenhausreports, dem Thema Hygiene und besserem Infektionsschutz mehr Aufmerksamkeit zu geben. Nach Ansicht der Barmer müsse das Thema Krankenhaushygiene ein „nationales Gesundheitsziel“ werden. Ausgangspunkt zur Bekämpfung des Problems sei zunächst aber die Schaffung einer sehr guten Datengrundlage. BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll: „Wir unterstützen diesen Ansatz. Die konsequente Umsetzung von Hygienemaßnahmen ist das effektivste Mittel zur Vermeidung von behandlungsassoziierten Infektionen. Dies führt zu erheblichen Kosten- und Ressourceneinsparungen im Gesundheitswesen bei gleichzeitiger Verbesserung der Versorgungsqualität“. Der deutsche MedTech-Verband fordert dafür Anreize für mehr Investitionen in Hygiene, unter anderem im stationären Bereich.
Vom 13. bis 19. September 2021 findet die deutschlandweite Aktionswoche #HierWirdGeimpft auf Initiative des Bundesgesundheitministeriums (BMG) statt. An der Aktion beteiligen sich auch zahlreiche Unternehmen und Verbände aus dem Bereich der Medizintechnik.
Die auf der Grundlage der Daten für 2020 aktualisierte Ausgabe der Gesundheitswirtschaftlichen Gesamtrechnung belegt: Die Gesundheitswirtschaft leistet seit Jahren einen erheblichen Anteil zur soliden wirtschaftlichen Lage in Deutschland. Sie zählt zu den wichtigsten Branchen der Volkswirtschaft. | Stand: Juli 2021, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (pdf, 96 Seiten)
Die neue Gesundheitswirtschaftlichen Gesamtrechnung des Bundeswirtschaftsministeriums für das Jahr 2020 belegt: Die Gesundheitswirtschaft leistet seit Jahren einen erheblichen Anteil zur soliden wirtschaftlichen Lage in Deutschland. Sie zählt zu den wichtigsten Branchen der Volkswirtschaft. Eine Corona-Sonderstudie verdeutlicht: Insbesondere die industrielle Gesundheitswirtschaft hat einen deutlichen Einbruch erlitten.
Die Studie untersucht, wie sich die Corona-Pandemie im Jahr 2020 auf die Gesundheitswirtschaft ausgewirkt hat. Sie analysiert die Teilbereiche der Gesundheitswirtschaft. Dabei wird deutlich, dass insbesondere die industrielle Gesundheitswirtschaft einen deutlichen Einbruch erlitten hat. Dagegen war der Rückgang im Bereich der medizinischen Versorgung vergleichsweise gering. ​| Stand: Juli 2021, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (pdf, 36 Seiten)
Der BVMed-Leitfaden "Mustervertragselemente - Checklisten -" gibt eine praxisgerechte rechtliche Hilfestellung bei der Ausgestaltung der Verträge von Herstellern von Medizinprodukten und In-vitro-Diagnostika mit Händlern/Importeuren und Bevollmächtigten. Ein weiteres Kapitel beschreibt...
Medizinischer Fortschritt soll Patient:innen so schnell wie möglich zugänglich gemacht werden. Das schreiben sich gesundheitspolitische Entscheidungsträger:nnen in ganz Europa auf die Fahnen. Doch wie sieht die Realität aus? Welche Erfolgsbeispiele gibt es? Wo bestehen Hürden? Das versucht das Forum der forschenden pharmazeutischen Industrie in Österreich (FOPI) im Zuge einer "Innovation Journey" quer durch Europa zu erfahren. Für die erste Station Deutschland, wo in den letzten beiden Jahren der Erstattung von digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGAs) der Boden bereitet wurde, interviewte FOPI die BVMed-Digitalexpertin Natalie Gladkov über die ersten Erfahrungen mit den DiGAs.
Künftig wird es nur noch eine europäische Medtech-Messe im Frühjahr geben: Die Standorte Stuttgart (mit der Messe T4M) und Nürnberg (MedtechLIVE) haben sich auf ein gemeinsames Wechsel-Modell unter dem Dach der MedtecLIVE verständigt.
Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, sieht in der S2k-Leitlinie „Hilfsmittelberatung“ zur Harninkontinenz gute Ansätze zur besseren Einbindung der Patient:innen in den Versorgungprozess. Die Beratung über Therapiemöglichkeiten sowie die Risikoerkennung lassen sich dadurch gegenüber der heutigen Praxis erheblich verbessern. Allerdings sei die neue Inkontinenz-Richtlinie unter anderem aufgrund rechtlicher Bedenken und Implementierungsfragen nur schwer umzusetzen, so der Fachbereich Inkontinenzhilfen des BVMed.
Ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk soll möglichst viele Jahre seinen Dienst tun. Doch wie findet man eine Klinik mit guten Langzeitergebnissen? Dies ist eines der wichtigsten Anliegen von Patientinnen und Patienten, die vor der Implantation eines Ersatzgelenks stehen. Tatsächlich belegen die Auswertungen des Endoprothesenregisters Deutschland (EPRD), dass das Risiko einer verfrühten Wechseloperation tendenziell geringer ist, wenn die Erstimplantation an einer Klinik erfolgt, die viele solcher Eingriffe durchführt, berichtet die Arbeitsgemeinschaft Endoprothetik (AE).
Der Krankenhauszukunftsfonds ist mit 4,3 Milliarden Euro gefüllt. Ende Juli waren davon erst 16,5 Millionen Euro ausgezahlt worden. Doch diese Zahlen werden noch erheblich steigen, ist die Deutsche Krankenhausgesellschaft sicher. Das berichtet die ÄrzteZeitung Online.
Der BVMed hat sein Informationsportal zur Medical Device Regulation (MDR) und den nationalen Regelungen aktualisiert. Im MDR-Portal finden Sie wichtige Informationen und relevante Dokumente zur Implementierung der MDR sowie den wesentlichen Neuerungen. Weiterhin informiert der BVMed über Förderprogramme auf Bundes- und auf EU-Ebene sowie über den Export von Medizinprodukten ins Vereinigte Königreich sowie in die Schweiz.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) steigt in die Detailarbeit zum strukturierten Behandlungsprogramm (Disease-Management-Programm, DMP) Adipositas ein. Er hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) beauftragt, die medizinischen Leitlinien zur Diagnostik und Behandlung von Adipositas (krankhaftes Übergewicht) zu recherchieren und zu bewerten. In dem Behandlungsprogramm sollen verschiedene therapeutische Ansätze für eine bestmögliche Versorgung kombiniert werden: Ziel ist es, die Patientinnen und Patienten mit einer Adipositas leitliniengerecht zu behandeln und sie im Umgang mit der Erkrankung zu unterstützen.
Der Bund hat beziehungsweise will zwischen den Jahren 2019 bis 2022 insgesamt rund 363,5 Millionen Euro an Subventionen für medizinische Produkte ausgeben, die infolge der Corona-Pandemie notwendig geworden sind, berichtet der Tagesspiegel Background Gesundheit und E-Health. Der größte Anteil der Summe entfalle auf Investitionszuschüsse für Produktionsanlagen von sogenannten Point-of-Care-Antigentests zum Nachweis von SARS-CoV-2.
Das Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) sucht mit dem Preis wieder Leuchtturm-Ideen zur Verbesserung der Patientensicherheit. Gesucht werden umgesetzte Projektideen oder zukunftsweisende Forschungsarbeiten, die zu einer nachweislich besseren Patientensicherheit beitragen. Angesprochen sind Einzelpersonen oder Teams aller Sektoren und Disziplinen im Gesundheitswesen.
Einführung eines Konsultationsverfahrens im Zusammenhang mit der klinischen Bewertung ("Scrutiny-Verfahren") für aktive Produkte der Klasse IIb, die dem Körper Arzneimittel zuführen oder ableiten, und Implantate der Klasse III.
Die neue EU-Medizinprodukte-Verordnung (Medical Device Regulation – kurz: MDR) ist am 5. Mai 2017 gemeinsam mit der ebenfalls neuen Verordnung über In-vitro-Diagnostika (IVDR) im EU-Amtsblatt bekannt gemacht worden und am 25. Mai 2017 in Kraft getreten.
Am 26. Mai 2021 ist Geltungsbeginn der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR), dem völlig neuen und anspruchsvollen Rechtsrahmen für die Medizinprodukte-Branche. Unter dem Hashtag #MDReady der BVMed, MDR-System bereit ist. Den aktuellen Umsetzungsstand beleuchten wir auf unserer MDR-Branchenkonferenz am 26. Mai 2021 u.a. mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn.
Mit Geltungsbeginn der MDR wurden die Notifizierungen der europäischen Benannten Stellen für Medizinprodukte gemäß den früher geltenden Richtlinien ungültig. Sie alle müssen unter der MDR neu benannt werden.
„Horizont Europa“ ist das wichtigste Finanzierungsprogramm der EU für Forschung und Innovation mit einem Budget von 95,5 Mrd. Euro. Es zielt auf die Bekämpfung des Klimawandels, soll zur Verwirklichung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung beitragen und die Wettbewerbsfähigkeit und das...
Auf nationaler Ebene enthält das Medizinprodukterecht-Durchführungsgesetz (MPDG) Vorgaben zur Durchsetzung und Ergänzung der MDR. Eingeführt wurde das MPDG durch das Medizinprodukte-EU-Anpassungsgesetz (MPEUAnpG). Das MPDG gilt für Produkte im Anwendungsbereich der MDR, also für...